BGH Beschluss vom 20.03.2002 – IX ZB 50/02
IX. Zivilsenat
BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
vom
20. März 2002
in dem Zwangsversteigerungsverfahren
Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch die Richter Stodolkowitz,
Kirchhof, Dr. Ganter, Raebel und Kayser
am 20. März 2002
beschlossen:
Die als Rechtsbeschwerde zu wertende "weitere außerordentliche
Beschwerde" gegen den Beschluß des Oberlandesgerichts Mün-
chen vom 29. Januar 2002 wird auf Kosten des Schuldners als
unzulässig verworfen, weil das Oberlandesgericht die Rechtsbe-
schwerde in dem Beschluß nicht zugelassen hat (§ 574 Abs. 1
Nr. 2, § 577 Abs. 1 Satz 2 ZPO n.F.). Auch als außerordentliche
Beschwerde wegen "greifbarer Gesetzwidrigkeit" oder der Verlet-
zung von Verfahrensgrundrechten ist sie nicht statthaft (vgl. BGH,
Beschl. v. 7. März 2002 - IX ZB 11/02, zur Veröffentlichung be-
stimmt in BGHZ).
Wert des Beschwerdegegenstandes: 902,53 €
Stodolkowitz Kirchhof Ganter
Raebel Kayser