Rechtsprechung / BGH

BGH Beschluss vom 11.07.2002 – IX ZB 128/02

IX. Zivilsenat

BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

vom

11. Juli 2002

in dem Zwangsversteigerungsverfahren

Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter

Dr. Kreft und die Richter Kirchhof, Dr. Fischer, Dr. Ganter und Kayser

am 11. Juli 2002

beschlossen:

Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluß des Landgerichts

Duisburg vom 5. März 2002 wird auf Kosten der Beschwerdefüh-

rer als unzulässig verworfen, weil das Beschwerdegericht die

Rechtsbeschwerde in dem Beschluß nicht zugelassen hat und es

zudem an einer fristgemäß eingereichten Beschwerdebegründung

fehlt (§ 574 Abs. 1 Nr. 2, §§ 575, 577 Abs. 1 Satz 2 ZPO n.F.).

Auch als außerordentliche Beschwerde wegen "greifbarer Ge-

setzwidrigkeit" oder der Verletzung von Verfahrensgrundrechten

ist sie nicht statthaft (vgl. BGH, Beschl. v. 7. März 2002 - IX ZB

11/02, NJW 2002, 1577).

Beschwerdewert: 54.500 €.

Kreft Kirchhof Fischer

Ganter Kayser