BGH Beschluß vom 11.07.2002 – VII ZB 12/02
VII. Zivilsenat
BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
vom
11. Juli 2002
in dem Rechtsstreit
Der VII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 11. Juli 2002 durch den
Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Ullmann und die Richter Dr. Haß, Hausmann,
Dr. Wiebel und Prof. Dr. Kniffka
beschlossen:
Die Beschwerde des Beklagten gegen den Beschluß des 5. Zivilsenats
des Thüringer Oberlandesgerichts in Jena vom 17. April 2002 wird als
unzulässig verworfen.
Die Kosten des Beschwerdeverfahrens trägt der Beklagte nach einem
Gegenstandswert von 6.000 €.
G r ü n d e :
Die Beschwerde ist unzulässig, weil sie gesetzlich nicht vorgesehen
und nicht zugelassen ist, § 574 Abs. 1 ZPO. Eine außerordentliche
Beschwerde ist nach der Neuregelung des Beschwerderechts durch
das Zivilprozeßreformgesetz vom 27. Juli 2001 (BGBl. I S. 1887, 1902
ff) nicht statthaft (BGH, Beschluß vom 7. März 2002 - IX ZB 11/02, NJW
2002, 1577).
Ullmann
Haß
Hausmann
Wiebel
Kniffka