Rechtsprechung / BGH

BGH Beschluß vom 31.07.2002 – XII ZB 108/02

XII. Zivilsenat

BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

vom

31. Juli 2002

in der Familiensache

Der XII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 31. Juli 2002 durch die Vor-

sitzende Richterin Dr. Hahne und die Richter Sprick, Prof. Dr. Wagenitz,

Dr. Ahlt und Dr. Vézina

beschlossen:

Die sofortige Beschwerde des Antragstellers gegen den die Ab-

lehnungsanträge vom 25. April 2002 verwerfenden Beschluß des

2. Familiensenats des Oberlandesgerichts München vom 15. Mai

2002 wird als unzulässig verworfen.

Kosten werden nicht erhoben (§ 131 Abs. 3 KostO). Außergericht-

liche Kosten werden nicht erstattet.

Gründe

Das Rechtsmittel ist nicht statthaft, weil gegen Zwischenentscheidungen

der Oberlandesgerichte in Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit der

vorliegenden Art kein Rechtsmittel gegeben ist (vgl. BGH, Beschluß vom

13. November 1991 - IV ZB 10/91 - FamRZ 1992, 426; Keidel/Kuntze, Freiwilli-

ge Gerichtsbarkeit, 14. Aufl. § 27 Rdn. 71 m.N.).

Daran ändert auch die Neufassung des § 621e ZPO nichts, da diese

Vorschrift nur die Rechtsmittel gegen Endentscheidungen in Familiensachen

der freiwilligen Gerichtsbarkeit regelt (vgl. Zöller/Philippi, ZPO 23. Aufl. § 621e

Rdn. 1).

Hahne

Sprick

Wagenitz

Ahlt

Vézina