BGH Beschluss vom 18.12.2002 – IV ZR 71/02
IV. Zivilsenat
BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
vom
18. Dezember 2002
in dem Rechtsstreit
Der IV. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat durch den Vorsit-
zenden Richter Terno, die Richter Dr. Schlichting, Seiffert, die Richterin
Dr. Kessal-Wulf und den Richter Felsch
am 18. Dezember 2002
beschlossen:
Die Revision der Beklagten gegen das Urteil des 7. Zivil-
senats des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main vom
17. Januar 2002 wird nicht angenommen mit der Maßga-
be, daß der zuerkannte Betrag um 2.244,90 DM
(cid:0)(cid:2)(cid:1)(cid:4)(cid:3)(cid:6)(cid:5)(cid:4)(cid:7)(cid:9)(cid:8)(cid:11)(cid:10)(cid:13)(cid:12)
(cid:14)(cid:16)(cid:15)(cid:17)(cid:1)(cid:4)(cid:7)(cid:18)(cid:3)(cid:19)(cid:1)(cid:20)(cid:7)(cid:18)(cid:3)(cid:13)(cid:15)(cid:21)(cid:8)(cid:11)(cid:22)(cid:23)(cid:22)(cid:25)(cid:24)
(= 1.147,80
herabgesetzt wird.
September 1997
Die Beklagte trägt die Kosten des Revisionsverfahrens
Der Streitwert des Revisionsverfahrens wird auf
70.658,60 DM / 36.127,17
festgesetzt.
Gründe
Das Berufungsgericht hat übersehen, daß die Klage bereits im er-
sten Rechtszug in Höhe von 2.244,90 DM nebst anteiliger Zinsen zu-
rückgenommen worden war und die Klägerin diesen Betrag auch im Be-
rufungsverfahren nicht mehr geltend gemacht hat. Insoweit ist das Be-
rufungsurteil gemäß § 269 Abs. 3 ZPO wirkungslos (Zöller/Greger, ZPO
Musielak, aaO § 300 Rdn. 5; Reichhold in Thomas/Putzo, ZPO 24. Aufl.
§ 269 Rdn. 14).
Im übrigen hat die Revision keine Aussicht auf Erfolg. Die Sache
hat auch keine grundsätzliche Bedeutung.
Terno Dr. Schlichting Seiffert
Dr. Kessal-Wulf Felsch