BGH Beschluss vom 19.12.2002 – IX ZR 428/99
IX. Zivilsenat
BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
vom
18. Dezember 2002
in dem Rechtsstreit
Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter
Dr. Kreft und die Richter Dr. Ganter, Raebel, Kayser und
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am 19. Dezember 2002
beschlossen:
Die Revision der Klägerin gegen das Urteil des 24. Zivilsenats
des Oberlandesgerichts Düsseldorf vom 9. November 1999 wird
nicht angenommen.
Die Klägerin hat die Kosten des Revisionsverfahrens zu tragen.
Der Streitwert für das Revisionsverfahren wird auf 30.946,48
(60.526,06 DM) festgesetzt.
Gründe
Die Rechtssache wirft keine ungeklärten Rechtsfragen von grundsätzli-
cher Bedeutung auf und ist richtig entschieden (§ 554b Abs. 1 ZPO a.F.). Die
Vorschrift des § 196 Abs. 1 BGB a.F. ist auch auf Bereicherungsansprüche
anzuwenden, wenn diese wirtschaftlich an die Stelle des vertraglichen An-
spruchs treten und trotz des unterschiedlichen Rechtsgrundes eine wirtschaft-
lich enge Verknüpfung damit besteht (BGH, Urt. v. 30. Mai 2000 - IX ZR
121/99,
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NJW 2000, 2669, 2671). In Anwendung dieser Grundsätze hat das Berufungs-
gericht die in Rede stehenden Geld- und Sachleistungen rechtsfehlerfrei als
Vorschüsse im Sinne des § 196 Abs. 1 Nr. 16 BGB a.F. bewertet, deren Rück-
forderung bei Klageerhebung verjährt war.
Kreft Ganter Raebel
Kayser
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