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BGH Beschluss vom 13.02.2003 – I ZR 218/02

I. Zivilsenat

BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

vom

13. Februar 2003

in dem Rechtsstreit

Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 13. Februar 2003 durch

den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Ullmann und die Richter Dr. v. Ungern-

Sternberg, Prof. Dr. Bornkamm, Pokrant und Dr. Schaffert

beschlossen:

Der Antrag des Beklagten, den Wert seiner Beschwer auf einen

(cid:0)(cid:2)(cid:1)(cid:4)(cid:3)(cid:6)(cid:5)(cid:8)(cid:7)(cid:10)(cid:9)(cid:11)(cid:3)(cid:13)(cid:12)(cid:15)(cid:14)(cid:2)(cid:3)(cid:6)(cid:16)(cid:4)(cid:17)(cid:18)(cid:3)(cid:19)(cid:16)(cid:21)(cid:20)(cid:22)(cid:3)(cid:18)(cid:9)(cid:23)(cid:5)(cid:8)(cid:24)(cid:18)(cid:14)(cid:26)(cid:25)(cid:27)(cid:3)(cid:2)(cid:7)(cid:28)(cid:9)(cid:30)(cid:29)(cid:18)(cid:31)(cid:18)(cid:7) (cid:3)(cid:18)(cid:9)!(cid:29)"(cid:3)(cid:19)(cid:16)(cid:13)#(cid:10)$%(cid:12)&(cid:5)(cid:11)(cid:17)’(cid:24)(cid:19)(cid:1)(cid:4)(cid:14)(cid:18)(cid:3))(

(cid:3)(cid:6)*(cid:2)(cid:16)"(cid:9),+

20.000

Die Beschwerde des Beklagten gegen die Nichtzulassung der Re-

vision in dem Urteil des 5. Zivilsenats des Kammergerichts vom

26. Februar 2002 wird zurückgewiesen.

Die Nichtzulassungsbeschwerde ist unzulässig, weil der Wert der

(cid:16)(cid:2)(cid:12)(cid:15)-.*"(cid:9)/(cid:0)(cid:2)(cid:1)(cid:4)(cid:3)0(cid:5)(cid:27)(cid:7)(cid:28)(cid:9)(cid:11)(cid:3)(cid:13)(cid:12)(cid:15)(cid:14)(cid:18)(cid:9)21(cid:8)3

Beschwer des Beklagten 20.000

26 Nr. 8

EGZPO).

Der Beklagte, der nur als einzelnes Mitglied seiner Sozietät verur-

teilt worden ist, hat eine höhere Beschwer nicht glaubhaft gemacht.

Dem Beklagten ist durch das Berufungsurteil nach dessen Begrün-

dung nicht verboten worden, sich und die anderen Mitglieder seiner

Sozietät als "Spezialisten im Dienst des Anlegerschutzes" zu be-

zeichnen, sondern lediglich, dieser Angabe den bestimmten Artikel

"Die" voranzustellen. Nach dem eigenen Verständnis des Beklagten

in der Vorinstanz soll die Benutzung des bestimmten Artikels nicht

dazu führen, daß die streitgegenständliche Werbeaussage als Su-

perlativwerbung verstanden wird

(Schriftsätze v. 29.6.2001

S. 3/GA 114a und v. 14.2.2002 S. 5/GA 133). Wird von dieser Ein-

schätzung der beanstandeten Werbung durch den Beklagten als

Beschwerdeführer ausgegangen, übersteigt die Beschwer des Be-

+546(cid:12)(cid:15)(cid:3)(cid:2)(cid:7)7(cid:14)(cid:19)(cid:12)8(

(cid:9)9(cid:31)(cid:2):

(cid:7).;<:=(cid:3)(cid:19)*(cid:2)(cid:5)>#?(cid:24)@(

(cid:7)/(cid:16)(cid:18)(cid:24)(cid:2)-.*A(cid:17)(cid:2)(cid:3)(cid:19)(cid:5)

klagten keinesfalls 20.000

vorgelegten anwaltlichen Versicherung des Beklagten davon aus-

zugehen ist, daß selbst der Internet-Auftritt der Kanzlei lediglich für

10 % der seit Februar 2001 erteilten Mandate "zumindest mitur-

sächlich" gewesen ist.

Das Berufungsgericht hat im übrigen die beanstandete Werbeaus-

sage gerade auch im Hinblick auf die konkreten Umstände, unter

denen diese verwendet worden ist, gewürdigt. Ob seine Beurteilung

in diesem besonderen Einzelfall zutrifft, kann offenbleiben.

Der Beklagte trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens (§ 97

Abs. 1 ZPO).

Streitwert: 15.339

Ullmann

v. Ungern-Sternberg

Bornkamm

Pokrant

Schaffert