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BGH Beschluss vom 30.05.2003 – II ZR 58/01
II. Zivilsenat
BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
vom
30. Mai 2003
in dem Rechtsstreit
Der II. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat am 30. Mai 2003 durch den Vor-
sitzenden Richter Dr. h.c. Röhricht und die Richter Prof. Dr. Goette,
Dr. Kurzwelly, Münke und Dr. Graf
beschlossen:
Auf die Gegenvorstellung der Kläger vom 17. März 2003 wird die
Streitwertfestsetzung
im
Nichtannahmebeschluß
vom
24. Februar 2003 geändert.
Der Streitwert für das Revisions- und das Berufungsverfahren
(cid:0)(cid:2)(cid:1)(cid:4)(cid:3)(cid:6)(cid:5)(cid:8)(cid:7)(cid:4)(cid:1)(cid:4)(cid:3)(cid:9)(cid:1)(cid:10)(cid:5)(cid:8)(cid:11)(cid:9)(cid:5)(cid:13)(cid:12)
wird auf 98.407,80
Gründe
Mit Beschluß vom 24. Februar 2003 ist der Gegenstandswert für die Kla-
(cid:0)(cid:2)(cid:1)(cid:14)(cid:3)(cid:6)(cid:5)(cid:15)(cid:7)(cid:4)(cid:1)(cid:14)(cid:3)(cid:16)(cid:1)(cid:10)(cid:5)(cid:8)(cid:11)(cid:9)(cid:5)(cid:18)(cid:17)(cid:20)(cid:19)(cid:22)(cid:21)(cid:24)(cid:23)(cid:4)(cid:1)(cid:26)(cid:25)(cid:27)(cid:12)(cid:29)(cid:28)(cid:30)(cid:25)(cid:31)(cid:23)(cid:22)
(cid:1)(cid:14)(cid:3)(cid:9)(cid:1)(cid:22)!
"#(cid:1)(cid:10)(cid:5)$(cid:21)(cid:24)%(cid:4)(cid:7)&(cid:17)(cid:20)%(cid:22)(cid:21)(cid:24)(cid:1)(cid:22)(cid:25)&(cid:0)(’(cid:4)(cid:21)
geanträge auf 169.988,66
den Hilfsantrag der Kläger 140.000,00 DM = 71.580,86
n. Wie die
(cid:1)(cid:14)(cid:25))(cid:5)$*+%(cid:22),
(cid:5)(cid:15)(cid:1)
Kläger mit Recht geltend machen, kommt ihrem mit dem Hilfsantrag verfolgten
Feststellungsbegehren neben dem bezifferten Hauptantrag ein eigenständiger
Streitwert jedoch nicht zu.
Die Kläger haben mit dem Hauptantrag u.a. gemäß § 326 BGB Scha-
densersatz in Höhe von 175.000,00 DM verlangt, weil ihr unstreitiger Anspruch
auf Übertragung des (Sonder-)Eigentums an einer bestimmten Seniorenwoh-
nung trotz Frist- und Nachfristsetzung nicht erfüllt wurde. Mit dem Hilfsantrag
haben sie die Feststellung begehrt, daß sie berechtigt seien, wahlweise das
Abfindungsguthaben nach § 15 Nr. 2 des Gesellschaftsvertrages zu verlangen.
Haupt- und Hilfsantrag beruhten danach auf demselben Lebenssachverhalt: Da
der ihnen zustehende Anspruch auf Verschaffung der Wohnung nicht erfüllt
wurde, wollten die Kläger für ihn eine finanzielle Abgeltung erlangen, entweder
in der Form des Schadensersatzes oder der Abfindung nach den Regelungen
des Gesellschaftsvertrages. Nach § 19 Abs. 1 Satz 3 GKG ist für den Streitwert
daher allein der Hauptantrag als der höhere der beiden Anträge maßgebend,
%(cid:26)-(cid:9)(cid:0)
was zu einer Reduzierung des festgesetzten Streitwerts um 71.580,86
(cid:0)(cid:13)’(cid:14)*+(cid:21).(cid:5)((cid:12)
98.407,80
Röhricht Goette Kurzwelly
Münke Graf