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BGH Beschluss vom 12.08.2003 – 3 StR 250/03
3. Strafsenat
BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
vom
12. August 2003
in der Strafsache
gegen
wegen vorsätzlicher Brandstiftung u. a.
Der 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag des Generalbundesanwalts und nach Anhörung des Beschwerdeführers am 12. August 2003 einstimmig be- schlossen:
1. Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts
Wuppertal vom 24. März 2003 wird als unbegründet verworfen, da
die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung
keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben hat
2. Die sofortige Beschwerde des Angeklagten gegen die Kosten- und
Auslagenentscheidung des vorgenannten Urteils wird verworfen,
weil diese Entscheidung der Sach- und Rechtslage entspricht.
3. Der Beschwerdeführer hat die Kosten seiner Rechtsmittel zu tragen.
Ergänzend bemerkt der Senat:
Es kann offen bleiben, ob schon bei einem Wert der in Brand gesetzten
(cid:0)(cid:2)(cid:1)(cid:4)(cid:3)(cid:5)(cid:0)(cid:7)(cid:6)(cid:9)(cid:8)(cid:11)(cid:10)(cid:13)(cid:12)(cid:15)(cid:14)(cid:16)(cid:0)(cid:7)(cid:17)(cid:19)(cid:18)(cid:2)(cid:3)(cid:21)(cid:20)(cid:16)(cid:0)(cid:13)(cid:22)(cid:13)(cid:0)(cid:2)(cid:23)(cid:25)(cid:24)(cid:26)(cid:0)(cid:2)(cid:3)(cid:5)(cid:22)(cid:13)(cid:0)(cid:2)(cid:27)(cid:29)(cid:28)(cid:30)(cid:0) (cid:31)!(cid:24)"(cid:6)#(cid:1)%$&(cid:8)’$((cid:22))$’*
Sache von 750
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Abs. 3 Nr. 5 StGB angenommen werden kann, wie das Landgericht
meint; jedenfalls für diese Vorschrift erscheint dem Senat im Hinblick
auf die Gleichstellung mit der Alternative "oder ein Schiff zum Sinken
oder Stranden gebracht hat" der Grenzwert mit 750
(cid:23),(cid:3)(cid:13)(cid:1)-(cid:0)(cid:13)(cid:22).(cid:31)/(cid:1)
0,(cid:10) (cid:3)(cid:5)0
e-
setzt. Im vorliegenden Fall hat der Angeklagte aber nicht nur den Haus-
rat, sondern auch das Wohngebäude in Brand gesetzt, so daß zwei-
felsfrei eine "Sache von bedeutendem Wert" in Brand gesetzt wurde.
Tolksdorf Miebach Pfister
von Lienen Becker
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