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BGH Beschluss vom 26.09.2003 – 2 ARs 291/03

2. Strafsenat

BUNDESGERICHTSHOF

2 ARs 291/03 2 AR 184/03

BESCHLUSS

vom

26. September 2003

in der Strafvollstreckungssache

gegen

Az.: 64 Ls 64 Js 1141/98 - 64 (459/98) Amtsgericht Essen Az.: 31 AR 16/03 Amtsgericht Gelsenkirchen Az.: 24 VRJs 137/2003 Amtsgericht Siegburg

Der 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat nach Anhörung des Generalbun-

desanwalts am 26. September 2003 beschlossen:

Die Vollstreckung der Restjugendstrafe aus dem Urteil des Amts-

gerichts - Jugendschöffengerichts - Essen vom 16. Februar 1999

obliegt dem Jugendrichter des Amtsgerichts Gelsenkirchen.

Gründe:

Die durch das Amtsgericht - Jugendschöffengericht - Essen verhängte

Jugendstrafe wird, nachdem der Verurteilte gemäß § 92 Abs. 2 JGG aus dem

Jugendstrafvollzug herausgenommen wurde, seit 27. Mai 2003 in der Justiz-

vollzugsanstalt Gelsenkirchen vollzogen. Die Übertragung der Vollstreckungs-

leitung auf den Jugendrichter des Amtsgerichts Gelsenkirchen gemäß § 85

Abs. 5 JGG durch das Amtsgericht Siegburg ist sachgerecht; der Gesichts-

punkt der Vollzugsnähe ist ein wichtiger Grund im Sinne des § 85 Abs. 5 JGG

(vgl. Senatsbeschluß vom 3. September 2003 - 2 ARs 253/03).

Rissing-van Saan Otten Rothfuß

Fischer Roggenbuck