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BGH Urteil vom 23.10.2003 – III ZR 49/03

III. Zivilsenat

BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

vom

23. Oktober 2003

in dem Rechtsstreit

Kläger und Beschwerdeführer,

gegen

Beklagte und Beschwerdegegner,

Der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 23. Oktober 2003 durch den

Vorsitzenden Richter Dr. Rinne und die Richter Dr. Wurm, Dr. Kapsa, Dörr und Galke

beschlossen:

Die Beschwerde des Klägers gegen die Nichtzulassung der Revision in

dem Urteil des 9. Zivilsenats des Kammergerichts vom 17. Dezember

2002 - 9 U 8118/00 - wird zurückgewiesen. Jedenfalls liegt ein

Verschulden des Notars im Sinn des § 19 Abs. 1 Satz 1 BNotO nicht

vor, weil das Berufungsgericht – bei zutreffender Wiedergabe der

Grundsätze über die Belehrungspflicht nach § 17 Abs. 1 BeurkG und

die betreuende Belehrungspflicht nach § 14 BNotO – in Würdigung der

Umstände des Einzelfalls eine Belehrungspflicht des Notars verneint

hat (sog. Kollegialgerichtsrichtlinie, vgl. BGH, Urteil vom 14. Mai 1992 –

IX ZR 262/91 – NJW-RR 1992, 1178, 1181). Damit sind

entscheidungserhebliche Zulassungsfragen nicht gegeben.

Der Kläger hat die Kosten des Beschwerdeverfahrens zu tragen (§ 97

Abs. 1 ZPO).

Streitwert: 25.564,59

Rinne

Wurm

Kapsa

Dörr

Galke