Rechtsprechung / BGH

BGH Beschluss vom 23.10.2003 – IX ZR 216/02

IX. Zivilsenat

BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

vom

23. Oktober 2003

in dem Rechtsstreit

Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter

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Dr. Kreft und die Richter Dr. Fischer, Dr. Ganter,

Vill

am 23. Oktober 2003

beschlossen:

Die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision im Urteil

des Hanseatischen Oberlandesgerichts Hamburg, 6. Zivilsenat,

vom 15. August 2002 wird auf Kosten des Klägers zurückgewie-

sen.

Der Gegenstandswert des Beschwerdeverfahrens wird auf

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161.379,82

Gründe

Die Nichtzulassungsbeschwerde ist zulässig (§ 544 ZPO); sie hat indes-

sen keinen Erfolg. Weder hat die Rechtssache grundsätzliche Bedeutung

(§ 543 Abs. 2 Nr. 1 ZPO) noch erfordert die Fortbildung des Rechts oder die

Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Revisi-

Die Beschwerde stellt nicht in Abrede, daß das Berufungsgericht die

Pflichten eines Rechtsanwalts beim Abschluß eines Vergleichs im Grundsatz

richtig dargestellt hat. Insbesondere ist kein Widerspruch zur höchstrichterli-

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chen Rechtsprechung dargelegt. Einen Rechtssatz, daß der beratende Anwalt

dem Mandanten vor Abschluß eines Vergleichs nicht sagen müsse, wie seine

Prozeßaussichten seien, hat das Berufungsgericht nicht aufgestellt. Die Frage,

"was der Anwalt dem Mandanten vor dem Abschluß eines Abfindungsver-

gleichs zu den Prozeßaussichten sagen muß", läßt sich nur einzelfallbezogen

beantworten.

Kreft

Fischer

Ganter

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Vill

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