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BGH Beschluß vom 03.03.2004 – 2 StR 378/03
2. Strafsenat
BUNDESGERICHTSHOF
2 StR 378/03
BESCHLUSS
vom
3. März 2004
in der Strafsache
gegen
wegen Vergewaltigung hier: Antrag der Verteidigerin auf Pauschvergütung
Der 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 3. März 2004 beschlossen:
Der gerichtlich bestellten Verteidigerin, Frau Rechtsanwältin
S. aus K. , wird für die Revisionshauptverhandlung anstelle der
gesetzlichen Gebühr eine Pauschvergütung gemäß § 99 BRAGO
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in Höhe von 700,--
Gründe:
Mit Verfügung der Vorsitzenden vom 1. Dezember 2003 war die Antrag-
stellerin zur Pflichtverteidigerin für die Revisionshauptverhandlung bestellt
worden. Für diesen Verfahrensteil ist der Bundesgerichtshof zur Entscheidung
über den Antrag auf Bewilligung einer Pauschvergütung berufen (§ 99 Abs. 2
Satz 2 BRAGO; vgl. auch BGHSt 23, 324).
Nach Anhörung der Staatskasse hält der Senat eine Pauschvergütung in
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Höhe von 700,--
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essen. Zur Vorbereitung und
Wahrnehmung der Hauptverhandlung vor dem Senat hatte sich die Antrag-
stellerin im wesentlichen mit der Beweiswürdigung in den Gründen des ange-
fochtenen Urteils der Strafkammer zu befassen. Insoweit war die Sache beson-
ders schwierig und umfangreich. Im übrigen wies das Verfahren revisionsrecht-
lich keine Schwierigkeiten oder Besonderheiten auf.
Im Hinblick auf die Ausführungen der Antragstellerin im Schriftsatz vom
16. Februar 2004 weist der Senat zum einen darauf hin, daß über eine
Pauschvergütung für die Anfertigung der Revisionsbegründungsschrift das
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Oberlandesgericht nach § 99 Abs. 2 Satz 1 BRAGO zu entscheiden hat (vgl.
auch BGH, Beschluß vom 14. Juli 1998 - 4 StR 100/97) und zum anderen, daß
gemäß § 28 Abs. 1 Satz 1 BRAGO ohnehin ein Anspruch auf Erstattung der
insoweit entstandenen Fahrt- und Übernachtungskosten sowie auf Zahlung
eines Tages- und Abwesenheitsgeldes besteht (vgl. auch BGH, Beschluß vom
23. September 2003 - 4 StR 103/02).
Rissing-van Saan Detter Bode
Rothfuß Fischer