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BGH Beschluss vom 04.03.2004 – IX ZB 125/03
IX. Zivilsenat
BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
vom
4. März 2004
in dem Entschädigungsrechtsstreit
Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter
Dr. Kreft und die Richter Dr. Fischer, Raebel,
Vill
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am 4. März 2004
beschlossen:
Der Antrag der Beschwerdeführer, ihnen zur Durchführung der
sofortigen Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision in
dem Urteil des 18. Zivilsenats des Oberlandesgerichts München
vom 29. April 2003 Prozeßkostenhilfe zu bewilligen, wird abge-
lehnt.
Gründe
Für die nach § 220 BEG statthafte Beschwerde der Kläger kann Prozeß-
kostenhilfe mangels Erfolgsaussicht nicht bewilligt werden (§ 114 ZPO). Ein
Grund zur Zulassung der Revision (§ 219 Abs. 2 BEG) ist vorliegend nicht er-
kennbar.
Die rechtsgrundsätzlichen Fragen zur Auslegung der angewendeten Be-
urteilungsnorm (§ 41a BEG) sind durch die Rechtsprechung des Bundesge-
richtshofs geklärt (siehe zuletzt BGH, Urt. v. 18. Juli 2002 - IX ZR 57/02, BGHR
BEG § 41a Schwellenwert 1 m.w.N.). Das gilt auch für die Grundsätze zur Er-
mittlung der verfolgungsbedingten Minderung der Erwerbsfähigkeit beim Zu-
sammentreffen eines Verfolgungsleidens und einer verfolgungsunabhängigen
Erkrankung (hier der Lungenfibrose der Verstorbenen) nach Maßgabe der
171 f; 1975, 234 f; 1980, 138 f; Urt. v. 11. Juli 1985 - IX ZR 63/85, Umdruck
S. 7). In diesem Rahmen ist das Berufungsgericht von keiner Entscheidung des
Bundesgerichtshofs abgewichen. Auch die Einheitlichkeit der Rechtsprechung
ist durch seine Entscheidung nicht berührt.
Kreft
Fischer
Raebel
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Vill
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