Rechtsprechung / BGH

BGH Beschluss vom 23.06.2004 – IV ZR 218/03

IV. Zivilsenat

BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

vom

23. Juni 2004

in dem Rechtsstreit

Der IV. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat am 23. Juni 2004

durch den Vorsitzenden Richter Terno, die Richter Dr. Schlichting,

Wendt, die Richterin Dr. Kessal-Wulf und den Richter Felsch

beschlossen:

Die Beschwerde der Klägerin gegen die Nichtzulassung der

Revision in dem Urteil des 3. Zivilsenats des Oberlandesge-

richts Frankfurt am Main vom 11. September 2003 wird zu-

rückgewiesen, weil sie nicht aufzeigt, daß die Rechtssache

grundsätzliche Bedeutung hat oder die Fortbildung des

Rechts oder die Sicherung einer einheitlichen Rechtspre-

chung eine Entscheidung des Revisionsgerichts erfordert

(§ 543 Abs. 2 S. 1 ZPO). Die von der Beschwerde aufgezeig-

te Rechtsprechung bezieht sich auf die Auslegung des hier

nicht maßgeblichen § 9 (2) VGB 62. Zu § 11 Abs. 1 lit. c

VGB 88 verhalten sich die Entscheidungen der Oberlandes-

gerichte Hamm vom 23. September 1998 (VersR 1999,

1145) und Köln vom 18. März 2003 (VersR 2003, 1034). Ei-

ne Divergenz zur Entscheidung des Berufungsgerichts ist

nicht ersichtlich; grundsätzlicher Klärungsbedarf ist nicht zu

erkennen.

Die Klägerin trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens

Streitwert: 39.105,33 €

Terno Dr. Schlichting Wendt

Dr. Kessal-Wulf Felsch