Rechtsprechung / BGH

BGH Beschluss vom 30.09.2004 – V ZR 15/04

V. Zivilsenat

BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

vom

30. September 2004

in dem Rechtsstreit

Der V. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat am 30. September 2004 durch

den Vizepräsidenten des Bundesgerichtshofes Dr. Wenzel, die Richter

Prof. Dr. Krüger, Dr. Klein, Dr. Gaier und die Richterin Dr. Stresemann

beschlossen:

Die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision in dem

Urteil der Zivilkammer 33 des Landgerichts Hamburg vom

18. Dezember 2003 wird auf Kosten des Beklagten als unzulässig

verworfen, weil der Wert des Beschwerdegegenstandes 20.000 €

nicht übersteigt (§ 26 Nr. 8 EGZPO).

Die von der Verurteilung zur Räumung ausgehende, nach § 8

ZPO zu bestimmende Beschwer des Beklagten ist nicht dargelegt,

da die Beschwerde den Wert der für die Nutzung des Erdge-

schosses vertraglich vereinbarten Gegenleistung, die nach Dar-

stellung des Beklagten u.a. in Dienstleistungen und Renovie-

rungsarbeiten besteht, nicht beziffert. Auf den objektiven Mietwert

von 426,03 € kommt es im Rahmen von § 8 ZPO nicht an (vgl

.

BGH, Urt. v. 20. Dezember 1995, XII ZR 244/94, WM 1996, 1064,

1065).

Der Gegenstandswert des Beschwerdeverfahrens beträgt

10.040,92 € (§§ 16 Abs. 2 Satz 2, 19 Abs. 3 GKG a.F.).

Wenzel Krüger Klein

Gaier Stresemann