BGH Beschluss vom 04.11.2004 – IX ZR 16/02
IX. Zivilsenat
BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
vom
4. November 2004
in dem Rechtsstreit
Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch die Richter Dr. Ganter,
Raebel, Kayser, Cierniak und die Richterin Lohmann
am 4. November 2004
beschlossen:
Die Revision der Klägerin gegen das Urteil des 25. Zivilsenats
des Oberlandesgerichts Hamm vom 31. Oktober 2001 wird nicht
angenommen.
Die Klägerin hat die Kosten des Revisionsverfahrens zu tragen.
Der Streitwert für die Revisionsinstanz wird auf 38.091,25 €
(74.500 DM) festgesetzt.
Gründe
Die Rechtssache hat keine grundsätzliche Bedeutung und ist richtig ent- schieden worden (§ 554b ZPO a.F.). Das Berufungsgericht ist zutreffend von einem beschränkten Mandat des Beklagten ausgegangen. Eine umfassende Belehrungspflicht bestand deshalb nicht (vgl. BGH, Urt. v. 11. Mai 1995 - IX ZR 130/94, WM 1995, 1500, 1501). Auf dieser Grundlage ist der Klägerin der ihr obliegende Beweis eines Beratungsfehlers nicht gelungen.
Ganter
Raebel
Kayser
Cierniak Lohmann