Rechtsprechung / BGH

BGH Beschluss vom 14.04.2005 – IX ZR 248/02

IX. Zivilsenat

BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

vom

14. April 2005

in dem Rechtsstreit

Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Fischer, die Richter Neškovi(cid:1), Vill, Cierniak und die Richterin Lohmann

am 14. April 2005

beschlossen:

Die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision in dem

Urteil des 1. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Koblenz vom

30. Oktober 2002 wird auf Kosten des Klägers zurückgewiesen.

Der Gegenstandswert für das Beschwerdeverfahren wird auf

48.818,01 € festgesetzt.

Gründe

Die Nichtzulassungsbeschwerde ist zulässig (§ 544 ZPO); sie ist jedoch

unbegründet, weil die Rechtssache keine grundsätzliche Bedeutung hat (§ 543

Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 ZPO) und weder die Fortbildung des Rechts noch die Si-

cherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Revisions-

gerichts erfordert (§ 543 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 ZPO).

Soweit der Kläger mit Blick auf § 49b Abs. 3 Satz 6 BRAO eine grund-

sätzliche Bedeutung der Rechtssache sowie eine Divergenz von der Entschei-

dung des Oberlandesgerichts Rostock vom 17. Juli 2002 (NJW-RR 2002,

1495, 1496) geltend macht, fehlt es insbesondere an der erforderlichen (BGH,

Beschl. v. 19. Dezember 2002 - VII ZR 101/02, NJW 2003, 831) Entschei-

dungserheblichkeit: Der Kläger könnte auch bei Nichtigkeit der Gebührentei-

lungsvereinbarung gegen den Beklagten keine weitergehenden Rechte geltend

machen als im Falle ihrer Wirksamkeit (vgl. BGHZ 18, 340, 348; BGH, Urt. v.

19. Juni 1980 - III ZR 91/79, NJW 1980, 2407, 2408).

Im übrigen wird gemäß § 544 Abs. 4 Satz 2 Halbs. 2 ZPO von einer Be-

gründung abgesehen.

Fischer

Neškovi(cid:1)

Vill

Cierniak

Lohmann