BGH Beschluss vom 21.04.2005 – IX ZR 281/01
IX. Zivilsenat
BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
vom
21. April 2005
in dem Rechtsstreit
Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter
Dr. Fischer, die Richter Dr. Ganter, Raebel, Cierniak und die Richterin Loh-
mann
am 21. April 2005
beschlossen:
Die Revision des Klägers gegen das Urteil des Oberlandesge-
richts Karlsruhe - 19. Zivilsenat in Freiburg - vom 4. Oktober 2001
wird nicht angenommen.
Der Kläger trägt die Kosten des Revisionsverfahrens nach einem
Wert von 2.045.167,52 € (4.000.000 DM).
Gründe
Die Revision wirft keine Rechtsfragen von grundsätzlicher Bedeutung
auf und hat keine Aussicht auf Erfolg (§ 554b ZPO a.F.). Das Berufungsgericht
hat im Ergebnis zu Recht eine Benachteiligung der Gläubiger des Dr. K. durch
die angefochtene Rechtshandlung verneint. Zwar kann das Pfandrecht des
Bankhauses Kr. nach der Überweisung der 4 Mio. DM nicht fort-
bestanden haben. Es gab jedoch nie ein "freies" Guthaben des Dr. K., das des-
sen Gläubigern zur Verfügung gestanden hätte.
Fischer
Ganter
Raebel
Cierniak
Lohmann