Rechtsprechung / BGH

BGH Beschluss vom 07.07.2005 – I ZR 289/02

I. Zivilsenat

BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

vom

7. Juli 2005

in dem Rechtsstreit

Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 7. Juli 2005 durch den

Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Ullmann und die Richter Dr. v. Ungern-Sternberg,

Pokrant, Dr. Büscher und Dr. Bergmann

beschlossen:

Die Kosten des Rechtsstreits werden der Klägerin auferlegt mit

Ausnahme der Kosten des außergerichtlichen Vergleichs, die jede

Partei selbst trägt.

Streitwert bis zur Erledigung: 52.770 €.

Gründe

Da die Parteien nach Abschluß eines außergerichtlichen Vergleichs ü-

bereinstimmend die Hauptsache für erledigt erklärt haben, ist gemäß § 91a

Abs. 1 Satz 1 ZPO von Amts wegen über die Kosten zu entscheiden. Gemäß

§ 98 ZPO kann die in dem Vergleich getroffene Kostenregelung der Kostenent-

scheidung gemäß § 91a ZPO zugrunde gelegt werden, wenn dies wie im vor-

liegenden Fall dem Willen der Parteien entspricht (vgl. BGH, Beschl. v.

27.11.1996 - XII ZR 249/95, NJW-RR 1997, 510).

Ullmann

v. Ungern-Sternberg

Pokrant

Büscher

Bergmann