BGH Beschluss vom 15.09.2005 – I ZB 87/05
I. Zivilsenat
BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
vom
15. September 2005
in dem Rechtsstreit
Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 15. September 2005
durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Ullmann und die Richter Dr. v. Ungern-
Sternberg, Pokrant, Dr. Büscher und Dr. Bergmann
beschlossen:
Die außerordentliche Beschwerde gegen die Beschlüsse des
Oberlandesgerichts Dresden vom 7. Juni 2005 und vom 12. Juli
2005 wird auf Kosten des Antragstellers als unzulässig verworfen.
Beschwerdewert: 10.000 €.
Gründe
Nach der Neuregelung des Beschwerderechts durch das Zivilprozessre-
formgesetz vom 27. Juli 2001 (BGBl. I S. 1887, 1902 ff.) kann der Bundesge-
richtshof gegen Beschlüsse der Oberlandesgerichte ausschließlich im Wege der
Rechtsbeschwerde gemäß § 574 ZPO angerufen werden. Die Rechtsbeschwer-
de ist in den angefochtenen Beschlüssen nicht zugelassen worden (§ 574
Abs. 1 Nr. 2, § 577 Abs. 1 Satz 2 ZPO). Ein außerordentliches Rechtsmittel zum
Bundesgerichtshof ist auch wegen "greifbarer Gesetzeswidrigkeit" oder der Ver-
letzung von Verfahrensgrundrechten nicht statthaft (BGH, Beschl. v. 7.3.2002
- IX ZB 11/02, NJW 2002, 1577; Beschl. v. 10.10.2002 - I ZB 28/02).
Der Beschwerdewert richtet sich nach dem Wert der Hauptsache (vgl.
Zöller/Philippi, ZPO, 25. Aufl., § 127 Rdn. 52) und beträgt 10.000 € (vgl. Beschl.
v. 15.7.2004 in dem Verfahren OLG Dresden 15 U 600/04, Bl. 237).
Ullmann v. Ungern-Sternberg Pokrant
Büscher Bergmann