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BGH Beschluss vom 21.12.2005 – 2 ARs 460/05

2. Strafsenat

BUNDESGERICHTSHOF

2 ARs 460/05 2 AR 250/05

BESCHLUSS

vom

21. Dezember 2005

in der Strafsache

gegen

wegen Volksverhetzung

Az.: 6 Js 83707/02 Staatsanwaltschaft Stuttgart Az.: 105 Ls 6 Js 83707/02 Amtsgericht Stuttgart Az.: 81 Js 440/04 Staatsanwaltschaft Berlin Az.: 502-10/04 - 81 Js 440/04 Landgericht Berlin

Der 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat nach Anhörung des Generalbun-

desanwalts am 21. Dezember 2005 beschlossen:

Das Verfahren 105 Ls 6 Js 83707/02, anhängig beim Amtsgericht

Stuttgart, wird zu dem beim Landgericht Berlin anhängigen Ver-

fahren 502-10/04 - 81 Js 440/04 verbunden.

Gründe:

1

Das Amtsgericht Stuttgart hat am 17. November 2004 das Hauptverfah-

ren gegen den Angeklagten eröffnet, das Landgericht Berlin am 24. Oktober

2005. Das Amtsgericht Stuttgart hat die Sache dem Bundesgerichtshof zur Ent-

scheidung vorgelegt mit der Anregung, gemäß § 4 StPO beide Sachen zu ver-

binden.

2

Der Bundesgerichtshof ist für die Entscheidung über die Verbindung ge-

mäß § 4 Abs. 2 Satz 2 StPO zuständig. Das bei dem Amtsgericht Stuttgart an-

hängige Verfahren war gemäß § 2 Abs. 1 Satz 1, § 3 StPO zu dem beim Land-

gericht Berlin anhängigen Verfahren zu verbinden, weil die Verbindung im Inte-

resse umfassender Aufklärung und Aburteilung sachdienlich ist. Die Staatsan-

waltschaften Stuttgart und Berlin sowie die zuständige Staatsschutzkammer

des Landgerichts Berlin haben der Ankündigung des Amtsgerichts Stuttgart im

Schreiben vom 13. Januar 2005, eine Verfahrensverbindung zu dem vor dem

Landgericht Berlin anhängigen Verfahren nach Eröffnung der Hauptverhandlung

zu erwirken, nicht widersprochen.

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