BGH Beschluss vom 16.03.2006 – I ZR 80/05
I. Zivilsenat
BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
vom
16. März 2006
in dem Rechtsstreit
Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 16. März 2006 durch die
Richter Dr. v. Ungern-Sternberg, Prof. Dr. Bornkamm, Pokrant, Dr. Büscher und
Dr. Schaffert
beschlossen:
Die Beschwerde der Beklagten gegen die Nichtzulassung der Re-
vision in dem Urteil des 6. Zivilsenats des Oberlandesgerichts
München vom 13. April 2005 wird zurückgewiesen, weil die
Rechtssache weder grundsätzliche Bedeutung hat noch die Fort-
bildung des Rechts oder die Sicherung einer einheitlichen Recht-
sprechung eine Entscheidung des Revisionsgerichts erfordert
(§ 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO). Der von der Nichtzulassungsbe-
schwerde geltend gemachte Rechtsverstoß stellt allenfalls einen
- nicht zur Revisionszulassung führenden - Verstoß gegen den nur
einfachrechtlich garantierten Grundsatz der Unmittelbarkeit der
Beweisaufnahme dar
(vgl. BVerfGE 1, 418, 429; BVerfG
[2. Kammer des Ersten Senats], Beschl.
v. 21.3.1994
- 1 BvR 1485/93, NJW 1994, 2347). Von einer weiteren Begrün-
dung wird gemäß § 544 Abs. 4 Satz 2, 2. Halbsatz ZPO abgese-
hen.
Die Beklagten tragen die Kosten des Beschwerdeverfahrens
Streitwert: 178.952,16 €
v. Ungern-Sternberg
Bornkamm
Pokrant
Büscher
Schaffert
Vorinstanzen:
LG München I, Entscheidung vom 28.08.1997 - 7 O 1238/97 -
OLG München, Entscheidung vom 13.04.2005 - 6 U 5458/97 -