BGH Beschluss vom 05.10.2006 – I ZR 32/06
I. Zivilsenat
BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
vom
5. Oktober 2006
in dem Rechtsstreit
Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 5. Oktober 2006 durch den Vor-
sitzenden Richter Prof. Dr. Ullmann und die Richter Dr. v. Ungern-Sternberg,
Pokrant, Dr. Schaffert und Dr. Bergmann
beschlossen:
Die Beschwerde der Beklagten gegen die Nichtzulassung der Re-
vision in dem Urteil des 6. Zivilsenats des Oberlandesgerichts
München vom 16. Februar 2006 wird zurückgewiesen, weil die
Rechtssache weder grundsätzliche Bedeutung hat noch die Fort-
bildung des Rechts oder die Sicherung einer einheitlichen Recht-
sprechung eine Entscheidung des Revisionsgerichts erfordert
(§ 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO). Das Berufungsgericht hat mit Recht
darauf hingewiesen, dass der Ausspruch des Landgerichts über
die vorläufige Vollstreckbarkeit fortwirkt (§ 717 Abs. 1 ZPO). Die
vom Berufungsgericht gemäß § 708 Nr. 11, § 711 ZPO getroffene
Entscheidung über die vorläufige Vollstreckbarkeit betrifft nur die
Entscheidung über die Kosten des Berufungsverfahrens. Von ei-
ner weiteren Begründung wird gemäß § 544 Abs. 4 Satz 2,
2. Halbsatz ZPO abgesehen.
Die Beklagten tragen die Kosten des Beschwerdeverfahrens (§ 97
Abs. 1 ZPO).
Streitwert: 50.000 €
Ullmann
v. Ungern-Sternberg
Pokrant
Schaffert
Bergmann
Vorinstanzen:
LG München I, Entscheidung vom 21.09.2004 - 33 O 10180/03 -
OLG München, Entscheidung vom 16.02.2006 - 6 U 5104/04 -