Rechtsprechung / BGH

BGH Beschluss vom 12.10.2006 – IX ZB 32/05

IX. Zivilsenat

BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

vom

12. Oktober 2006

in dem Verfahren auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens

Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter

Dr. Gero Fischer, die Richter Dr. Ganter und Vill, die Richterin Lohmann und

den Richter Dr. Detlev Fischer

am 12. Oktober 2006

beschlossen:

Der Antrag des Schuldners auf Bewilligung von Prozesskostenhil-

fe für die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss der 10. Zivil-

kammer des Landgerichts Göttingen vom 28. Dezember 2004 wird

zurückgewiesen.

Gründe

1

Die beabsichtigte Rechtsverfolgung hat keine Aussicht auf Erfolg (§ 114

Satz 1 ZPO). Die Rechtsbeschwerde ist unzulässig, weil das Beschwerdege-

richt sie nicht zugelassen hat (§ 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ZPO). Die Vorschriften

der §§ 7, 6 InsO gelten nicht. Der Schuldner hat Erinnerung gegen eine Voll-

streckungshandlung der Gerichtsvollzieherin eingelegt (§ 766 ZPO), über die

nach Nichtabhilfe das Landgericht gemäß § 793 ZPO entschieden hat.

Dr. Gero Fischer

Dr. Ganter

Vill

Lohmann

Dr. Detlev Fischer

Vorinstanzen:

AG Göttingen, Entscheidung vom 06.12.2004 - 74 IN 132/04 -

LG Göttingen, Entscheidung vom 28.12.2004 - 10 T 139/04 -