Rechtsprechung / BGH

BGH Beschluss vom 09.11.2006 – IX ZB 158/06

IX. Zivilsenat

BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

vom

9. November 2006

in dem Restschuldbefreiungsverfahren

Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter

Dr. Fischer und die Richter Dr. Ganter, Raebel, Dr. Kayser und Cierniak

am 9. November 2006

beschlossen:

Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss der 12. Zivilkammer

des Landgerichts Leipzig vom 17. August 2006 wird auf Kosten

der Beschwerdeführerin als unzulässig verworfen.

Gründe

1

Die Rechtsbeschwerde ist unzulässig, weil sie nicht durch einen bei dem

Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt eingelegt worden ist (§ 78

Abs. 1 Satz 4 ZPO).

2

Das Landgericht hat im Übrigen auch sachlich zutreffend entschieden;

denn die Stundungsregel in § 4a InsO findet nur auf Insolvenzverfahren An-

wendung, die bis zum 1. Dezember 2001 noch nicht eröffnet waren (BGH, Be-

schluss vom 23. Juli 2004 - IX ZA 9/04, NZI 2004, 635).

Fischer

Ganter

Raebel

Kayser

Cierniak

Vorinstanzen:

AG Leipzig, Entscheidung vom 18.07.2006 - 94 IN 177/01 -

LG Leipzig, Entscheidung vom 17.08.2006 - 12 T 733/06 -