BGH Beschluss vom 08.02.2007 – VII ZB 117/06
VII. Zivilsenat
BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
vom
8. Februar 2007
in dem Rechtsbeschwerdeverfahren
Der VII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 8. Februar 2007 durch den
Vorsitzenden Richter Dr. Dressler, die Richter Dr. Haß, Dr. Wiebel, Prof. Dr.
Kniffka und Dr. Eick
beschlossen:
Die als Rechtsbeschwerde zu behandelnde sofortige Beschwerde
des Beklagten gegen den Beschluss des 9. Zivilsenats in Freiburg
des Oberlandesgerichts Karlsruhe vom 16. November 2006 wird
auf seine Kosten als unzulässig verworfen. Die Rechtsbeschwerde
zudem nicht durch einen bei dem Bundesgerichtshof zugelasse-
nen Rechtsanwalt eingelegt. Soweit sich das Rechtsmittel dage-
gen wendet, dass die Berufung nach § 522 Abs. 2 ZPO zurückge-
wiesen worden ist, ist es nach § 522 Abs. 3 ZPO nicht statthaft.
Entgegen der Auffassung der Rechtsbeschwerde greifen hierge-
gen keine verfassungsrechtlichen Bedenken durch (BVerfG, NJW
2005, 659 f. mit weiteren Nachweisen).
Dressler
Haß
Wiebel
Kniffka
Eick
Vorinstanzen:
LG Konstanz, Entscheidung vom 20.01.2006 - 4 O 515/02 -
OLG Karlsruhe in Freiburg, Entscheidung vom 16.11.2006 - 9 U 30/06 -