Rechtsprechung / BGH

BGH Beschluss vom 18.04.2007 – 2 ARs 150/07

2. Strafsenat

BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

vom

18. April 2007

in der Strafsache

gegen

wegen gemeinschaftlichen gewerbsmäßigen Betrugs

Az.: 95 Js 7250/06 Staatsanwaltschaft Freiburg Zweigstelle Lörrach Az.: 176 Js 78505/02 Staatsanwaltschaft Stuttgart Az.: 31 Ds 95 Js 7250/06 Amtsgericht Lörrach Az.: 5 Ls 176 Js 78505/02 Amtsgericht Ludwigsburg

Der 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat nach Anhörung des Generalbun-

desanwalts am 18. April 2007 beschlossen:

Die vom Amtsgericht - Strafrichter - Lörrach abgegebene Strafsa-

che 31 Ds 95 Js 7250/06 wird zu dem beim Amtsgericht - Schöf-

fengericht - Ludwigsburg rechtshängigen Verfahren 5 Ls 176 Js

78505/02 verbunden.

Gründe

4

Das Amtsgericht – Schöffengericht – Ludwigsburg, das am 15. März

2007 ein Verfahren gegen den Angeklagten eröffnet hat, ist bereit, das vom

Amtsgericht – Strafrichter – Lörrach abgegebene Strafverfahren zu überneh-

men.

Die Staatsanwaltschaft Lörrach ist mit der Übernahme durch das Amts-

gericht Ludwigsburg einverstanden (VA 5 Ls 176 Js 78505/02 S. 158).

Der Bundesgerichtshof ist für die Entscheidung gemäß § 4 Abs. 2 Satz 2

StPO zuständig.

Das beim Amtsgericht – Strafrichter – Lörrach anhängige Verfahren war

gemäß § 2 Abs. 1 Satz 1 StPO in Verbindung mit § 3 StPO zu dem beim Amts-

gericht – Schöffengericht – Ludwigsburg rechtshängigen Verfahren zu verbin-

den. Dass in dem Verfahren vor dem Amtsgericht Lörrach das Hauptverfahren

noch nicht eröffnet ist, steht einer Verbindung nicht entgegen (BGHR StPO § 4

Verbindung 5). Die Verbindung erscheint im Interesse umfassender Aufklärung

und Aburteilung sachdienlich.

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