BGH Beschluss vom 11.05.2007 – II ZR 126/06
II. Zivilsenat
BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
vom
11. Mai 2007
in dem Rechtsstreit
Der II. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat am 11. Mai 2007 durch
den Vorsitzende Richter Prof. Dr. Goette und die Richter Dr. Kurzwelly,
Prof. Dr. Gehrlein, Dr. Strohn und Dr. Reichart
beschlossen:
Die Gegenvorstellung des Klägers gegen die Streitwertfestsetzung
im Senatsbeschluss vom 19. März 2007 - II ZR 126/06 - wird zu-
rückgewiesen.
Gründe
Bereits in den vorangegangenen Verfahren II ZR 184/05 und II ZR
185/05 hat der Senat, ohne dass dies von einer der Parteien beanstandet wur-
de, den Streitwert wegen des mit dem Ausscheiden aus der Klägerin automa-
tisch verbundenen Verlusts der Gesellschafterstellung in der S.
mbH & Co. Besitz KG nach dem addierten Wert beider Betei-
ligungen bemessen. Diese Berechnungsweise, die der Kläger selbst zutreffend
in der Begründung seiner Nichtzulassungsbeschwerde mit dem Hinweis auf das
handelsrechtliche Bilanzvermögen der S mbH
& Co. Besitz KG zugrunde gelegt hat, entspricht der Bedeutung der Sache für
beide Parteien (vgl. Sen.Beschl. v. 5. Juli 1999 - II ZR 313/97, NZG 1999, 999).
Goette
Kurzwelly
Gehrlein
Strohn
Reichart
Vorinstanzen: LG München II, Entscheidung vom 27.10.2005 - 4 HKO 6103/04 - OLG München, Entscheidung vom 06.04.2006 - 23 U 5877/05 -