BGH Beschluss vom 11.10.2007 – VII ZR 235/05
VII. Zivilsenat
BUNDESGERICHTSHOF
VII ZR 235/05
BESCHLUSS
vom
11. Oktober 2007
in dem Rechtsstreit
Der VII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 11. Oktober 2007 durch den
Vorsitzenden Richter Dr. Dressler, die Richter Dr. Kuffer und Bauner, die Rich-
terin Safari Chabestari und den Richter Dr. Eick
beschlossen:
Der Streitwert für das Revisionsverfahren wird in Abänderung des
Beschlusses vom 8. März 2007 auf 148.346,96 € festgesetzt.
Gründe
Die Festsetzung des Gebührenstreitwerts beruht auf § 48 Abs. 1 Satz 1
GKG, § 3 ZPO. Das Begehren der Klägerin ist darauf gerichtet, dass der Be-
klagte ohne weitere Zahlungen der Klägerin dem Notar Anweisung erteilt, die
Eigentumsumschreibung beim Grundbuchamt zu betreiben. Dieses Begehren
hat einen Wert von 148.346,96 € (290.141,43 DM). Würde die Klägerin diesen
Betrag zahlen, würde der Beklagte die begehrte Anweisung erteilen (vgl. BGH,
Beschluss vom 6. Dezember 2001 - VII ZR 420/00, BauR 2002, 520 = ZfBR
2002, 255).
Der Betrag von 148.346,96 € errechnet sich nach dem Vortrag des Be-
klagten wie folgt:
444.533,00 DM - 133.359,90 DM
(227.286,11 €) (68.185,83 €)
- 16.424,42 DM
(8.397,67 €)
- 4.607,25 DM
(2.355,65 €)
290.141,43 DM
(148.346,96 €)
ursprünglicher Erwerbspreis anrechenbare Zahlungen an die R.-Bank unstreitige Aufrechnung mit Honorarforderung unstreitige Aufrechnung mit Betrag aus Kostenfestsetzung
Dressler
Kuffer
Bauner
Safari Chabestari
Eick
Vorinstanzen:
LG Ingolstadt, Entscheidung vom 16.02.2005 - 4 O 189/04 -
OLG München, Entscheidung vom 30.08.2005 - 28 U 2165/05 -