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BGH Beschluss vom 09.07.2008 – IX ZA 34/07

IX. Zivilsenat

BUNDESGERICHTSHOF

IX ZA 34/07

BESCHLUSS

vom

9. Juli 2008

in dem Rechtsstreit

Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter

Dr. Ganter und die Richter Raebel, Prof. Dr. Kayser, Prof. Dr. Gehrlein und

Dr. Pape

am 9. Juli 2008

beschlossen:

Der Antrag des Klägers auf Gewährung von Prozesskostenhilfe für

die Einlegung eines Rechtsmittels gegen den Beschluss des

8. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Nürnberg vom 14. Novem-

ber 2007 wird zurückgewiesen.

Gründe:

1

Der Prozesskostenhilfeantrag ist zurückzuweisen, weil die beabsichtigte

Rechtsverfolgung keine hinreichende Aussicht auf Erfolg bietet (§ 114 Satz 1

ZPO). Für die Entscheidung über das Gesuch um Verlängerung der Frist für die

Berufungsbegründung (§ 520 Abs. 2 Satz 2 ZPO) ist zwar der Senatsvorsitzen-

de und nicht der Senat des Berufungsgerichts zuständig (BGH, Beschl. v.

28. Oktober 1987 - VIII ZB 22/87, NJW 1988, 211; Musielak/Ball, ZPO 6. Aufl.

§ 520 Rn. 9). Jedenfalls findet aber eine Anfechtung des Beschlusses, durch

den das Gesuch zurückgewiesen ist, gemäß § 225 Abs. 3 ZPO nicht statt

(BGHZ 102, 37, 39; BGH, Beschl. v. 21. Mai 1980 - VIII ZB 13/80, VersR 1980,

772; Hk-ZPO/Wöstmann,

2. Aufl.

§ 520 Rn. 14; MünchKomm-ZPO/

Rimmelspacher, 3. Aufl. § 520 Rn. 21; Wieczorek/Schütze, ZPO 3. Aufl. § 520

Rn. 50; Zöller/Gummer/Heßler, ZPO 26. Aufl. § 520 Rn. 17a).

Ganter Raebel Kayser

Gehrlein Pape

Vorinstanzen:

LG Nürnberg-Fürth, Entscheidung vom 26.07.2007 - 9 O 5955/06 -

OLG Nürnberg, Entscheidung vom 14.11.2007 - 8 U 1720/07 -