BGH Beschluss vom 16.07.2008 – 1 StR 289/08
1. Strafsenat
BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
vom
16. Juli 2008
in der Strafsache
gegen
wegen Totschlags
Der 1. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 16. Juli 2008 beschlossen:
Die Revision der Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts
Hof vom 18. Januar 2008 wird als unbegründet verworfen, da die
Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung
keinen Rechtsfehler zum Nachteil der Angeklagten ergeben hat
Die Beschwerdeführerin hat die Kosten des Rechtsmittels zu tra-
gen.
Zu den zutreffenden Ausführungen in der Antragsschrift des Ge-
neralbundesanwalts vom 17. Juni 2008 bemerkt der Senat ergän-
zend:
Auch wenn die Rüge zu § 338 Nr. 3 StPO nicht durchgreift, ent-
sprach die Ablehnung des Antrages des Verteidigers, ihm eine
Abschrift des den Beweisantrag vom 3. Dezember 2007 ableh-
nenden Beschlusses zu erteilen, nicht dem Gesetz (§ 35 Abs. 1
Satz 2 StPO; vgl. BGH NStZ 2008, 110) und hat das Verfahren
nicht unerheblich belastet.
Der Schriftsatz der Verteidigung vom 15. Juli 2008 hat vorgelegen.
Wahl Boetticher Elf
Graf Sander