BGH Beschluss vom 27.01.2009 – XI ZR 593/07
XI. Zivilsenat
BUNDESGERICHTSHOF
XI ZR 593/07
BESCHLUSS
vom
27. Januar 2009
in dem Rechtsstreit
Der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 27. Januar 2009 durch
den Richter Dr. Joeres als Vorsitzenden, die Richterin Mayen und die
Richter Dr. Ellenberger, Maihold und Dr. Matthias
beschlossen:
Die Beschwerden der Beklagten zu 1) und 3) gegen
die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des
30. Zivilsenats des Oberlandesgerichts München
- Zivilsenate in Augsburg - vom 23. Oktober 2007 wer-
den zurückgewiesen, weil die Rechtssache keine
grundsätzliche Bedeutung hat und die Fortbildung des
Rechts sowie die Sicherung einer einheitlichen Recht-
sprechung eine Entscheidung des Revisionsgerichts
nicht erfordern (§ 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO). Die Ausfüh-
rungen des Berufungsgerichts zur Pflicht, ein Wertgut-
achten einzuholen, sind nicht entscheidungserheblich.
Auch unabhängig davon hat das Berufungsgericht auf-
grund der Umstände des Einzelfalls in Übereinstim-
mung mit der höchstrichterlichen Rechtsprechung
Beratungspflichtverletzungen der Beklagten in recht-
lich nicht zu beanstandender Weise angenommen
(vgl. Senatsurteile BGHZ 123, 126, 128 ff. und vom
7. Oktober 2008
- XI ZR 89/07, WM 2008, 2166,
2167 f. Tz. 12 ff., zur Veröffentlichung in BGHZ vorge-
sehen). Von einer weiteren Begründung wird gemäß
§ 544 Abs. 4 Satz 2 Halbs. 2 ZPO abgesehen.
Die Beklagten zu 1) und 3) tragen die Kosten des Be-
schwerdeverfahrens (§ 97 Abs. 1 ZPO).
Der Gegenstandswert des Beschwerdeverfahrens be-
trägt 187.564,89 €.
Joeres Mayen Ellenberger
Maihold Matthias
Vorinstanzen:
LG Augsburg, Entscheidung vom 11.03.2004 - 9 O 1177/03 -
OLG München in Augsburg, Entscheidung vom 23.10.2007 - 30 U 294/04 -