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BGH Beschluss vom 05.05.2009 – IX ZR 55/09

IX. Zivilsenat

BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

vom

5. Mai 2009

in dem Rechtsstreit

Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter

Dr. Ganter, die Richter Raebel, Vill, die Richterin Lohmann und den Richter

Dr. Pape

am 5. Mai 2009

beschlossen:

Die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision in dem

Urteil der 1. Zivilkammer des Landgerichts Ellwangen vom

19. Dezember 2008 wird auf Kosten des Beklagten als unzulässig

verworfen.

Der Wert des Beschwerdeverfahrens wird auf 1.571,11 € festge-

setzt.

Gründe

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Die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision ist schon des-

halb als unzulässig zu verwerfen, weil sie nicht durch einen beim Bundesge-

richtshof zugelassenen Rechtsanwalt unterzeichnet ist (§ 78 Abs. 1 Satz 3

ZPO).

Sie ist des Weiteren unzulässig, weil sie nicht fristgerecht eingelegt wor-

den ist. Gemäß § 544 Abs. 1 Satz 2 ZPO ist eine Nichtzulassungsbeschwerde

binnen einer Notfrist von einem Monat nach Zustellung des in vollständiger

Form abgefassten Urteils bei dem Revisionsgericht einzulegen. Das Berufungs-

urteil ist den Prozessbevollmächtigen des Beklagten am 13. Januar 2009 zuge-

stellt worden. Die Notfrist lief folglich am 13. Februar 2009 ab. Bis zu diesem

Tag ist für den Beklagten beim Bundesgerichtshof keine Nichtzulassungsbe-

schwerde gegen das Berufungsurteil eingegangen.

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Sie ist schließlich unzulässig, weil der Wert der mit der Revision geltend

zu machenden Beschwerde zu gering ist. Gemäß § 26 Nr. 8 EGZPO ist die Be-

schwerde gegen die Nichtzulassung der Revision durch das Berufungsgericht

nur zulässig, wenn der Wert der mit der Revision geltend zu machenden Be-

schwerde 20.000 € übersteigt. Dieser Wert wird im Streitfall nicht erreicht. Der

Beklagte hat mit seiner Berufung eine weitergehende Verurteilung des Klägers

in Höhe von lediglich 1.571,11 € erstrebt.

Ganter Raebel Vill

Lohmann Pape

Vorinstanzen: AG Schwäbisch Gmünd, Entscheidung vom 17.07.2008 - 2 C 792/07 - LG Ellwangen, Entscheidung vom 19.12.2008 - 1 S 110/08 -