BGH Beschluss vom 04.08.2009 – VI ZR 246/08
VI. Zivilsenat
Abschrift
BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
vom
4. August 2009
in dem Rechtsstreit
Der VI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 4. August 2009 durch die Richter
Zoll, Wellner, Pauge, Stöhr und die Richterin von Pentz
beschlossen:
Der Antrag des Klägers auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe wird
abgelehnt, weil der Kläger seine Angaben über seine persönlichen und
wirtschaftlichen Verhältnisse innerhalb der mit Verfügungen vom 20. April und
25. Juni 2008 gesetzten Frist nicht im geforderten Umfang glaubhaft gemacht
hat ( § 118 Abs. 2 Satz 4 ZPO). Die trotz mehrfacher ausdrücklicher
Aufforderung zur Vorlage der Kontoauszüge sämtlicher Konten eingereichten,
zum Teil geschwärzten Kontoauszüge erlauben nicht die erforderliche Prüfung
der Vermögensverhältnisse der Ehefrau.
Zoll
Wellner
Pauge
Stöhr
von Pentz
Vorinstanzen: LG Hamburg, Entscheidung vom 16.11.2007 - 324 O 250/07 - OLG Hamburg, Entscheidung vom 19.08.2008 - 7 U 110/07 -