BVerfG Beschluss vom 19.12.2002 – 2 BvR 1745/02
Kammer des Zweiten Senats · ECLI:DE:BVerfG:2002:rk20021219.2bvr174502
BUNDESVERFASSUNGSGERICHT - 2 BVR 1745/02 -
In dem Verfahren über die Verfassungsbeschwerde der türkischen Staatsangehörigen
1. Y ... ,
2. Y ... ,
3. Y ... ,
4. Y ... ,
5. Y ... ,
6. Y ... ,
7. Y ... ,
die Beschwerdeführer zu 3. bis 7. gesetzlich vertreten durch die Beschwerdeführer zu 1. und 2.,
- Bevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Roland Giebenrath, In der Spöck 4, 77656 Offenburg - gegen a) den Beschluss des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg vom 27. August 2002 - A 12 S 654/02 -,
b) den Beschluss des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg vom 27. August 2002 - A 12 S 655/02 -,
c) den Beschluss des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg vom 27. August 2002 - A 12 S 656/02 -,
d) das Urteil des Verwaltungsgerichts Freiburg vom 4. Juli 2002 - A 9 K 10518/01 -,
e) das Urteil des Verwaltungsgerichts Freiburg vom 4. Juli 2002 - A 9 K 10520/01 -,
f) das Urteil des Verwaltungsgerichts Freiburg vom 4. Juli 2002 - A 9 K 10522/01 -
und (vorsorglich) Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand
hat die 1. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts durch die Richter Sommer, Di Fabio
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und die Richterin Lübbe-Wolff
gemäß § 93b in Verbindung mit § 93a BVerfGG in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. August 1993 (BGBl I S. 1473) am 19. Dezember 2002 einstimmig beschlossen:
Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen. Der Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wird abgelehnt.
2. Die Voraussetzungen für die vorsorglich beantragte Wiedereinsetzung in den vorigen Stand (§ 93 Abs. 2 BVerfGG) sind nicht erfüllt. Es fehlt an einer hinreichenden Glaubhaftmachung von Tatsachen, die auf eine unverschuldete Fristversäumnis schließen ließen (§ 93 Abs. 2 Satz 6 BVerfGG). Die Einhaltung der Frist des § 93 Abs. 1 Satz 1 BVerfGG erfordert eine gesteigerte Aufmerksamkeit. Dies ergibt sich vor allem daraus, dass das fristgebundene Begründungserfordernis gemäß § 92 in Verbindung mit § 23 Abs. 1 Satz 2 BVerfGG maßgeblich durch die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts konkretisiert ist (vgl. BVerfGE 5, 1 <1>; 18, 85 <89>; 88, 40 <45>; 93, 266 <288>). Mit ihr muss sich der Bevollmächtigte befassen, um die Einhaltung der Frist sicherstellen zu können (vgl. Bundesverfassungsgericht, Beschlüsse der 1. Kammer des Zweiten Senats vom 21. Februar 2001 - 2 BvR 1469/ 00 - und vom 30. Juli 2001 - 2 BvR 128/00 -, NJW 2001, S. 1567 und S. 3534).
Diese Entscheidung ist unanfechtbar. 3
Sommer Di Fabio Lübbe-Wolff
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Bundesverfassungsgericht, Beschluss der 1. Kammer des Zweiten Senats vom 19. Dezember 2002 - 2 BvR 1745/02
Zitiervorschlag BVerfG, Beschluss der 1. Kammer des Zweiten Senats vom 19. Dezember 2002 - 2 BvR 1745/02 - Rn. (1 - 3), http://www.bverfg.de/e/ rk20021219_2bvr174502.html
ECLI ECLI:DE:BVerfG:2002:rk20021219.2bvr174502
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