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Entscheidungen zu § 122 AO 1977

764 Entscheidungen der Bundesgerichte · Bekanntgabe des Verwaltungsakts · Seite 1 von 16

  1. Finanzgericht Baden-Württemberg, 25.11.2013 – 9 K 1339/12 Urteil
  2. Finanzgericht Köln, 26.03.2015 – 11 K 1429/14 Urteil
  3. Finanzgericht Baden-Württemberg, 08.04.2008 – 4 K 250/05 Urteil
  4. Niedersächsisches Finanzgericht, 14.06.2021 – 9 K 168/20 Beschluss
  5. Finanzgericht Berlin-Brandenburg, 13.12.2023 – 3 K 3067/23 Urteil
  6. Finanzgericht München, 30.03.2022 – 12 K 758/20 Urteil
  7. Finanzgericht Baden-Württemberg, 15.04.2015 – 1 K 23/13 Urteil
  8. Finanzgericht Berlin-Brandenburg, 24.08.2022 – 7 K 7045/20 Urteil
  9. Finanzgericht Düsseldorf, 14.06.2018 – 15 K 2760/17 G,U,F Urteil
  10. Finanzgericht Baden-Württemberg, 04.05.2017 – 3 K 3046/14 Urteil
  11. Finanzgericht Köln, 11.03.2009 – 5 K 1396/05 Urteil
  12. Finanzgericht Münster, 07.09.2023 – 5 K 2915/22 Urteil
  13. BFH, 29.07.2025 – VI R 6/23 Urteil

    Wird innerhalb der Drei-Tages-Frist an zwei Tagen planmäßig keine Post zugestellt und am dritten Tag lediglich die Post vom ersten zustellfreien Tag nachgeliefert, ist die Bekanntgabevermutung des § 122 Abs. 2 Nr. 1 der …

  14. BFH, 20.02.2025 – VI R 18/22 Urteil

    1. Der Umstand, dass der vom Finanzamt beauftragte Postdienstleister an der Anschrift des Bekanntgabeadressaten an einem Werktag innerhalb der Dreitagesfrist keine Zustellungen vornimmt, steht der Zugangsvermutung in § 1…

  15. BFH, 11.06.2024 – IX R 30/23 Urteil

    NV: Die wirksame Bekanntgabe eines an einen Bevollmächtigten adressierten schriftlichen Verwaltungsakts, der im Inland durch die Post übermittelt wird und diesem tatsächlich zugeht, ist nicht davon abhängig, dass die Auß…

  16. BFH, 14.06.2018 – III R 27/17 Urteil

    1. Unter "Aufgabe zur Post" i.S. des § 122 Abs. 2 Nr. 1 AO wird auch die Übermittlung eines Verwaltungsakts durch einen privaten Postdienstleister erfasst . 2. Die Einschaltung eines privaten Postdienstleisters sowie die…

  17. Finanzgericht Münster, 19.04.2024 – 4 K 870/21 E Urteil
  18. Finanzgericht Düsseldorf, 20.11.2018 – 13 K 3285/17 F Urteil
  19. Thüringer Finanzgericht, 19.11.2014 – 3 K 148/11 Urteil
  20. Finanzgericht Baden-Württemberg, 27.02.2013 – 2 K 3274/11 Entscheidung
  21. BGH, 07.02.2008 – IX ZR 198/06 Urteil

    StBerG § 68 a.F.; AO § 122 Abs. 2 a) Die Verjährung des Schadensersatzanspruches gegen einen Steuerberater, der steuerliche Nachteile seines Mandanten verschuldet hat, beginnt mit der Bekannt- gabe des belastenden Steuer…

  22. Hessisches Finanzgericht, 04.09.2025 – 11 K 566/21 Urteil
  23. BVerwG, 15.06.2016 – 9 C 19/15 Urteil

    Bestreitet ein Dritter mit Nichtwissen, dass ein durch einfachen Brief übermittelter Verwaltungsakt dem Adressaten zugegangen ist, wird die Zugangsvermutung des § 122 Abs. 2 AO allein dadurch nicht erschüttert.

  24. Finanzgericht Münster, 09.12.2025 – 13 K 1936/24 U,K Urteil
  25. Finanzgericht Köln, 19.04.2002 – 2 K 2249/96 Beschluss
  26. BFH, 06.07.2011 – III S 4/11 (PKH) Beschluss

    1. NV: Was der Empfänger genau vortragen muss, um die Vermutung des § 122 Abs. 2 Nr. 1 AO zu erschüttern, ist weder klärungsbedürftig noch klärungsfähig. Insofern kommt es auf die Umstände des Einzelfalles an . 2. NV: Pa…

  27. Finanzgericht Köln, 24.11.2023 – 7 V 1177/23 Beschluss
  28. Finanzgericht Hamburg, 13.04.2023 – 5 K 92/22 Urteil
  29. BFH, 17.02.2026 – IX B 95/25 Beschluss

    NV: Legt der Steuerpflichtige einen Briefumschlag vor, der einen Aufdruck der Deutschen Post AG mit einem Datum ausweist, das vier Tage nach der Aufgabe zur Post liegt, ist die Bekanntgabevermutung des § 122 Abs. 2 Nr. 1…

  30. Finanzgericht Hamburg, 22.03.2021 – 4 K 18/16 Urteil
  31. Finanzgericht Baden-Württemberg, 01.08.2019 – 1 K 3115/18 Urteil
  32. Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, 20.11.2017 – 9 A 1486/15 Urteil
  33. Finanzgericht Köln, 15.11.2017 – 9 K 1016/14 Urteil
  34. Finanzgericht des Landes Sachsen-Anhalt, 26.02.2013 – 4 K 498/10 Urteil
  35. Finanzgericht des Saarlandes, 04.03.2004 – 2 K 269/00 Urteil
  36. BFH, 08.02.2024 – VI R 25/21 Urteil

    Die wirksame Bekanntgabe eines an einen Bevollmächtigten adressierten schriftlichen Verwaltungsakts, der im Inland durch die Post übermittelt wird und diesem tatsächlich zugeht, ist nicht davon abhängig, dass die Außenvo…

  37. BFH, 11.07.2017 – IX R 41/15 Urteil

    1. NV: Bestreitet der Steuerpflichtige den Zugang des Bescheids innerhalb des gesetzlich vermuteten Zeitraums, muss er substantiiert Tatsachen vortragen, die schlüssig auf einen späteren Zugang hindeuten und deshalb Zwei…

  38. BFH, 20.10.2011 – V B 17/11 Beschluss

    NV: § 122 Abs. 2 AO gilt auch für Steuerbescheide, die an den Steuerpflichtigen unter der Anschrift einer Justizvollzugsanstalt mit einfachem Brief zur Post gegeben werden. Im Zweifel hat die Behörde nach § 122 Abs. 2 AO…

  39. Verwaltungsgericht Braunschweig, 18.04.2024 – 8 B 125/24 Beschluss
  40. Finanzgericht Baden-Württemberg, 14.04.2022 – 1 K 2137/21 Urteil
  41. Niedersächsisches Oberverwaltungsgericht, 07.12.2018 – 9 ME 142/18 Beschluss
  42. Finanzgericht Münster, 30.03.2017 – 13 K 3907/15 Kg Urteil
  43. BFH, 26.02.2021 – X B 108/20 Beschluss

    1. NV: Die Drei-Tages-Bekanntgabefiktion des § 122 Abs. 2 Nr. 1 AO findet nur dann Anwendung, wenn feststeht, wann der Verwaltungsakt durch die Finanzbehörde zur Post aufgegeben wurde. Hierzu bedarf es der vollen richter…

  44. BFH, 18.04.2013 – X B 47/12 Beschluss

    NV: Aufgabe zur Post i.S. des § 122 Abs. 2 Nr. 1 AO bedeutet nicht "Übergabe an die Deutsche Post AG". Die Dreitagesfrist beginnt auch dann bereits mit der Einlieferung bei einem privaten Postdienstleister zu laufen, wen…

  45. Bayerischer Verfassungsgerichtshof, 24.05.2019 – Vf. 23-VI-17 Entscheidung
  46. Thüringer Finanzgericht, 27.01.2016 – 3 K 699/15 Urteil
  47. Niedersächsisches Finanzgericht, 25.11.2015 – 9 K 215/14 Urteil
  48. Finanzgericht Düsseldorf, 26.03.2009 – 11 K 508/06 E Urteil
  49. Finanzgericht Köln, 13.11.2003 – 2 K 1496/01 Urteil
  50. BFH, 07.05.2019 – III B 59/18 Beschluss

    NV: Die Zugangsvermutung des § 122 Abs. 2 Nr. 1 AO ist widerlegt, wenn ein beauftragtes Postdienstleistungsunternehmen zur Beförderung von Postsendungen einen anderen Postdienstleister einschaltet und nicht feststeht, da…