Entscheidungen zu § 48 BGBEG
24 Entscheidungen der Bundesgerichte · Überleitungsvorschrift zum Gesetz zur Umsetzung des Gesetzes zur Einführung des Rechts auf Eheschließung für Personen gleichen Geschlechts
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BGH, 14.11.2018 – XII ZB 292/15
Beschluss
1. Vom Anwendungsbereich des Art. 48 Satz 1 EGBGB ist nicht nur der mit einem statusbegründenden oder statusändernden familienrechtlichen Ereignis zusammenhängende Namenserwerb erfasst, sondern auch der Namenserwerb, der…
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BGH, 20.02.2019 – XII ZB 130/16
Beschluss
1. Art. 48 Satz 1 EGBGB ermöglicht grundsätzlich nicht die Wahl eines im EU-Ausland registrierten Namens, wenn dieser rechtswidrig nicht nach deutschem Namensrecht gebildet wurde, obwohl aus der kollisionsrechtlichen Sic…
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BGH, 26.04.2017 – XII ZB 177/16
Beschluss
Die Wahlmöglichkeit nach Art. 48 EGBGB beschränkt sich nicht auf dem deutschen Recht bekannte Namensbestandteile. Wählbar ist vielmehr der gesamte im Ausland erworbene Name (hier: Mittelname nach dänischem Recht).
- Kammergericht, 17.03.2016 – 1 W 19/15 Beschluss
- Kammergericht, 15.05.2014 – 1 W 75/14 Beschluss
- Kammergericht, 19.01.2016 – 1 W 460/15 Beschluss
- Amtsgericht Schöneberg, 12.01.2015 – 71 III 207/14 Beschluss
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BGH, 19.10.2022 – XII ZB 425/21
Beschluss
1. Bei einer Zweifelsvorlage nach § 49 Abs. 2 PStG müssen die Zweifel des Standesbeamten die Vornahme einer konkret zu benennenden Amtshandlung betreffen; das Vorlagerecht dient nicht zur Klärung abstrakter Rechtsfragen …
- Oberverwaltungsgericht des Saarlandes, 26.11.2018 – 2 D 137/18 Beschluss
- Amtsgericht Schöneberg, 23.01.2015 – 71 III 315/14 Beschluss
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BGH, 08.12.2021 – XII ZB 60/18
Beschluss
Die Rechtswahl nach Art. 10 Abs. 3 EGBGB erfasst auch den Vatersnamen bulgarischen Rechts.
- Oberlandesgericht Frankfurt am Main, 25.05.2023 – 20 W 147/21 Beschluss
- Europäischer Gerichtshof, 08.06.2017 – C-541/15 Urteil
- Amtsgericht Wuppertal, 24.09.2015 – 110 III 3/15 Beschluss
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BGH, 05.02.2025 – XII ZB 251/23
Beschluss
Richtet sich die Namensführung eines Betroffenen nach seinem britischen Heimatrecht, kann auch ein von ihm im Vereinigten Königreich durch privatautonome Namensänderung unter Verwendung eines „Deed of Change of Name (Dee…
- Amtsgericht Schöneberg, 07.02.2023 – 71c III 106/22 Beschluss
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BGH, 09.01.2019 – XII ZB 188/17
Beschluss
Zur Annahme einer deutschsprachigen Adelsbezeichnung im Wege einer unter englischem Recht ("deed poll") erfolgten privatautonomen Namensänderung (im Anschluss an Senatsbeschluss vom 14. November 2018, XII ZB 292/15, juri…
- Kammergericht, 18.01.2018 – 1 W 563/16 Beschluss
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BGH, 03.02.2021 – XII ZB 391/19
Beschluss
1. Die Bestimmung des Geburtsnamens nach § 1617b Abs. 1 BGB richtet sich auf den vom Elternteil, dessen Name dem Kind erteilt werden soll, rechtmäßig zu führenden Namen. Wenn dieser nicht dem tatsächlich geführten und im…
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BGH, 09.05.2018 – XII ZB 47/17
Beschluss
Eine ausländische Rechtsordnung, die die Namensbestimmung für ein minderjähriges Kind in die freie Wahl der sorgeberechtigten Eltern stellt und auch die Erteilung eines sogenannten Phantasienamens zulässt (hier: australi…
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BGH, 20.07.2016 – XII ZB 489/15
Beschluss
1. Die Erklärung, mit der der sorgeberechtigte Elternteil nach § 1617a Abs. 2 BGB dem Kind den Namen des anderen Elternteils erteilt, ist eine amtsempfangsbedürftige Willenserklärung. Sie wird erst mit Zugang beim zustän…
- Amtsgericht Schweinfurt, 17.11.2022 – 05 UR III 12/22 Beschluss
- Kammergericht, 08.02.2022 – 1 W 277/21 Beschluss
- Kammergericht, 09.05.2019 – 1 W 110/16 Beschluss