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Entscheidungen zu § 34 FamFG
96 Entscheidungen der Bundesgerichte · Persönliche Anhörung · Seite 1 von 2
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BGH, 02.07.2014 – XII ZB 120/14
Beschluss
1. Im Verfahren betreffend die erstmalige Bestellung eines Betreuers oder die Anordnung eines Einwilligungsvorbehalts darf das Gericht unter den Voraussetzungen des § 34 Abs. 3 Satz 1 FamFG ausnahmsweise dann von der Anh…
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BGH, 03.11.2021 – XII ZB 215/21
Beschluss
1. Bei der persönlichen Anhörung des Betroffenen im Verfahren zur Einrichtung einer Betreuung darf das Betreuungsgericht grundsätzlich nur dann nach § 34 Abs. 3 FamFG verfahren, wenn alle zwanglosen Möglichkeiten, den Be…
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BGH, 04.11.2020 – XII ZB 344/20
Beschluss
1. Ist im erstinstanzlichen Verfahren eine persönliche Anhörung des Betroffenen vollständig unterblieben, ist das Beschwerdegericht gemäß §§ 68 Abs. 3 Satz 1, 278 Abs. 1 FamFG grundsätzlich verpflichtet, diese Verfahrens…
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BGH, 28.09.2016 – XII ZB 269/16
Beschluss
Von einer persönlichen Anhörung des Betroffenen darf im Verfahren zur Verlängerung der Betreuung jedenfalls dann nicht abgesehen werden, wenn nicht ausgeschlossen ist, dass aus den Antworten und aus dem Verhalten des Bet…
- Landgericht Paderborn, 26.03.2026 – 1 T 19/26 Beschluss
- Oberlandesgericht Braunschweig, 19.03.2024 – 1 WF 28/24 Beschluss
- Kammergericht, 01.08.2017 – 3 WF 150/17 Beschluss
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BGH, 06.04.2022 – XII ZB 451/21
Beschluss
1. Kommt das Beschwerdegericht in einem Betreuungsverfahren zu dem Ergebnis, dass die Einrichtung einer Betreuung erforderlich ist, muss es auch über die Betreuerauswahl entscheiden (im Anschluss an Senatsbeschluss vom 3…
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BGH, 06.10.2021 – XII ZB 205/20
Beschluss
Zieht das Beschwerdegericht in einer Betreuungssache für seine Entscheidung eine neue Tatsachengrundlage heran, die nach der amtsgerichtlichen Entscheidung datiert, gebietet dies eine neue persönliche Anhörung des Betrof…
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BGH, 24.02.2021 – XII ZB 503/20
Beschluss
1. Im Verfahren betreffend die Anordnung eines Einwilligungsvorbehalts darf das Gericht unter den Voraussetzungen des § 34 Abs. 3 Satz 1 FamFG ausnahmsweise dann von der Anhörung des Betroffenen bzw. von der Verschaffung…
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BGH, 04.11.2020 – XII ZB 220/20
Beschluss
1. Das Gericht darf sich bei seiner Entscheidung über die Bestellung eines Betreuers nicht allein auf eine Befragung des Betroffenen stützen, die nicht mit der Gewinnung eines unmittelbaren persönlichen Eindrucks im Sinn…
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BGH, 14.10.2020 – XII ZB 235/20
Beschluss
1. Der Betroffene ist auch dann berechtigt, mit der Rechtsbeschwerde die Zurückweisung der gegen die Erweiterung des Aufgabenkreises und die Bestellung eines weiteren Betreuers gerichteten Beschwerde eines anderen Verfah…
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BGH, 14.10.2020 – XII ZB 199/20
Beschluss
Auch im Betreuungsverfahren kann nach § 34 Abs. 2 FamFG die persönliche Anhörung des Betroffenen unterbleiben, wenn er offensichtlich nicht dazu in der Lage ist, seinen Willen kundzutun, und das Gericht sich einen noch a…
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BGH, 26.11.2014 – XII ZB 405/14
Beschluss
Vor der Bestellung eines Betreuers darf das Gericht unter den Voraussetzungen des § 34 Abs. 3 Satz 1 FamFG nur dann von der Anhörung des Betroffenen absehen, wenn eine Vorführung des Betroffenen unverhältnismäßig ist und…
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BGH, 06.12.2013 – V ZR 8/13
Versäumnisurteil
1. Das Prozessgericht darf eine Klage wegen fehlender Prozessfähigkeit des Klägers ohne dessen Anhörung nur dann als unzulässig abweisen, wenn es ihn zum Termin geladen und mit der Ladung analog § 34 Abs. 3 Satz 2 FamFG …
- BGH, 11.08.2010 – XII ZB 171/10 Beschluss
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BGH, 12.02.2025 – XII ZB 128/24
Beschluss
1. Wechselt der gewöhnliche Aufenthalt des die deutsche Staatsangehörigkeit besitzenden Betroffenen während des Betreuungsverfahrens von Deutschland in einen Nichtvertragsstaat des Haager Erwachsenenschutzübereinkommens,…
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BGH, 02.08.2023 – XII ZB 75/23
Beschluss
Bei der persönlichen Anhörung des Betroffenen im Verfahren zur Einrichtung einer Betreuung darf das Betreuungsgericht grundsätzlich nur dann nach § 34 Abs. 3 FamFG verfahren, wenn alle zwanglosen Möglichkeiten, den Betro…
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BGH, 29.03.2023 – XII ZB 515/22
Beschluss
1. Ein Bevollmächtigter ist ungeeignet, die Angelegenheiten des Betroffenen nach dessen Wünschen zu besorgen, wenn zu befürchten ist, dass er die Angelegenheiten des Vollmachtgebers nicht entsprechend der Vereinbarung od…
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BGH, 24.03.2021 – XII ZB 445/20
Beschluss
Zum Umfang der Anhörungspflicht, wenn sich der Betroffene im Rahmen seiner persönlichen Anhörung nicht zum Verfahrensgegenstand einlässt.
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BGH, 17.05.2017 – XII ZB 18/17
Beschluss
1. Das Beschwerdegericht darf im Verfahren zur Anordnung oder Verlängerung der Betreuung nicht von der Anhörung des Betroffenen absehen, wenn das Amtsgericht auf eine Anhörung des Betroffenen verzichtet hat, weil dieser …
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BGH, 12.10.2016 – XII ZB 246/16
Beschluss
1. Bei der Frage, ob vor der (erstmaligen) Bestellung eines Betreuers oder der Anordnung eines Einwilligungsvorbehalts die Vorführung des Betroffenen und deren zwangsweise Vollziehung ausnahmsweise unverhältnismäßig ist,…
- Oberlandesgericht Frankfurt am Main, 18.01.2024 – 6 UF 224/23 Beschluss
- Landgericht Freiburg, 30.04.2020 – 4 T 82/20 Beschluss
- Landgericht Mainz, 10.05.2016 – 8 T 43/16 Beschluss
- BGH, 22.02.2022 – 3 ZB 3/21 Beschluss
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BGH, 08.05.2019 – XII ZB 506/18
Beschluss
1. § 278 Abs. 1 Satz 1 FamFG ordnet eine persönliche Anhörung des Betroffenen nur vor der Bestellung eines Betreuers oder der Anordnung eines Einwilligungsvorbehalts an. 2. In einem Verfahren, das nicht mit einer Betreue…
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BGH, 06.09.2017 – XII ZB 180/17
Beschluss
Die Durchführung von weiteren Ermittlungen in einem Betreuungsverfahren setzt hinreichende Anhaltspunkte dafür voraus, dass Betreuungsbedarf besteht oder die Anordnung eines Einwilligungsvorbehalts in Betracht kommt (im …
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BGH, 29.01.2014 – XII ZB 519/13
Beschluss
1. Gegen eine die Einrichtung einer Betreuung ablehnende Beschwerdeentscheidung ist gemäß § 70 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 FamFG die zulassungsfreie Rechtsbeschwerde statthaft. 2. Der persönlichen Anhörung des Betroffenen kommt …
- Amtsgericht München, 10.10.2025 – 567 F 9472/25 Beschluss
- Landgericht Gera, 26.06.2025 – 7 T 386/24 Beschluss
- Amtsgericht Erfurt, 09.04.2024 – UR III 43/22 Beschluss
- Landgericht Regensburg, 10.08.2023 – 53 T 242/23 Beschluss
- Oberlandesgericht Karlsruhe, 21.02.2023 – 18 WF 166/22 Beschluss
- Landgericht Paderborn, 18.11.2022 – 5 T 98/22 und 5 T 99/22 Beschluss
- Oberlandesgericht Frankfurt am Main, 04.06.2021 – 6 UF 69/21 Beschluss
- Oberlandesgericht Celle, 07.04.2017 – 22 W 12/16 Beschluss
- Landgericht Stuttgart, 29.03.2017 – 10 T 126/17 Beschluss
- Oberlandesgericht Hamm, 20.06.2012 – 27 W 41/12 Beschluss
- Oberlandesgericht Oldenburg, 30.04.2012 – 13 UF 131/11 Beschluss
- Oberlandesgericht Braunschweig, 21.02.2012 – 2 WF 246/11 Beschluss
- Oberlandesgericht Düsseldorf, 29.03.2011 – I-3 Wx 263/10 Beschluss
- BVerfG, 23.03.2016 – 1 BvR 184/13 Stattgebender Kammerbeschluss
- BVerfG, 25.04.2015 – 1 BvR 3326/14 Nichtannahmebeschluss
- BVerfG, 30.04.2010 – 1 BvR 2797/09 Stattgebender Kammerbeschluss
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BGH, 02.08.2023 – XII ZB 303/22
Beschluss
1. Auch wenn das Verfahren nicht mit einer Betreuerbestellung endet, kann die Amtsermittlungspflicht gemäß § 26 FamFG gebieten, den Betroffenen anzuhören und ein Sachverständigengutachten einzuholen (im Anschluss an Sena…
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BGH, 06.07.2022 – XII ZB 551/21
Beschluss
1. Das Beschwerdegericht darf nicht von der erneuten persönlichen Anhörung des Betroffenen im Beschwerdeverfahren absehen, wenn von dieser neue Erkenntnisse zu erwarten sind, was etwa dann der Fall ist, wenn das Beschwer…
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BGH, 23.02.2022 – XII ZB 424/21
Beschluss
1. Verschafft sich das Amtsgericht in einem Verfahren über die Verlängerung einer Betreuung den nach § 295 Abs. 1 Satz 1 i..V.m. § 278 Abs. 1 Satz 2 FamFG zwingend erforderlichen persönlichen Eindruck von einem Betroffen…
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BGH, 03.02.2021 – XII ZB 415/20
Beschluss
Ist dem Betroffenen das Sachverständigengutachten nicht rechtzeitig vor dem Anhörungstermin überlassen worden, leidet die Anhörung an einem wesentlichen Verfahrensmangel (im Anschluss an Senatsbeschluss vom 21. November …
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BGH, 18.03.2020 – XII ZB 474/19
Beschluss
1. Gegen eine Entscheidung, mit der eine nach §§ 1908i Abs. 1 Satz 1, 1822 BGB erforderliche betreuungsgerichtliche Genehmigung versagt wird, kann der Betreuer nur im Namen des Betroffenen, nicht aber im eigenen Namen Be…