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Entscheidungen zu § 302 InsO
366 Entscheidungen der Bundesgerichte · Ausgenommene Forderungen · Seite 1 von 8
- Finanzgericht Baden-Württemberg, 18.05.2017 – 1 K 3539/16 Urteil
- Oberlandesgericht Hamm, 14.12.2018 – 7 U 58/17 Urteil
- Niedersächsisches Finanzgericht, 12.12.2023 – 13 K 97/23 Urteil
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BGH, 19.12.2019 – IX ZR 53/18
Urteil
Eine Verbindlichkeit des Schuldners aus einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung wird von der Restschuldbefreiung erfasst, wenn der Gläubiger die Forderung nicht unter Angabe des Rechtsgrundes bis spätestens zum…
- Hessisches Finanzgericht, 13.01.2011 – 13 K 1261/10 Urteil
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BGH, 18.11.2010 – IX ZR 67/10
Urteil
1. Die Klage eines Gläubigers auf Zinszahlung seit Eröffnung des Insolvenzverfahrens ist nach dessen Aufhebung während der Treuhandphase ungeachtet einer möglichen späteren Restschuldbefreiung des Schuldners zulässig . 2…
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BGH, 16.11.2010 – VI ZR 17/10
Urteil
Die dem Schuldner in einem Strafverfahren auferlegten Gerichtskosten sind keine Verbindlichkeiten aus unerlaubter Handlung im Sinne von § 302 Nr. 1 InsO .
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BGH, 05.04.2016 – VI ZR 283/15
Urteil
Zur Restschuldbefreiung bei Schadensersatzansprüchen wegen Verletzung der sexuellen Selbstbestimmung.
- Landgericht Köln, 10.02.2005 – 2 O 651/03 Urteil
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BGH, 16.12.2010 – IX ZR 24/10
Urteil
Eine nicht oder ohne den Hinweis auf den Rechtsgrund der vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung angemeldete Forderung wird auch dann von der Restschuldbefreiung erfasst, wenn die unterbliebene oder unvollständige An…
- Landessozialgericht NRW, 15.03.2018 – L 19 AS 1286/17 Urteil
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BGH, 01.10.2020 – IX ZR 199/19
Urteil
1. Eine Verbindlichkeit aus einem Steuerschuldverhältnis ist auch dann von der Restschuldbefreiung ausgenommen, wenn die Eintragung über die Verurteilung wegen einer Steuerstraftat nach §§ 370, 373 oder § 374 AO, welche …
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BGH, 07.05.2013 – IX ZR 151/12
Urteil
Von der Erteilung der Restschuldbefreiung sind Forderungen aus vorsätzlicher unerlaubter Handlung nur dann ausgenommen, wenn die Anmeldung der Forderung und des Rechtsgrundes zur Tabelle spätestens bis zum Ablauf der sec…
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BGH, 21.07.2011 – IX ZR 151/10
Urteil
1. Hat der Schuldner eine vorsätzliche unerlaubte Handlung begangen, bestimmt sich der Kreis der von der Restschuldbefreiung ausgenommenen Forderungen danach, welche Rechtsfolgen das materielle Schadensrecht an die unerl…
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Oberlandesgericht Köln, 26.02.2026 – 5 U 61/25
Beschluss
Erstattet eine Krankenversicherung ihrem Versicherungsnehmer Aufwendungen für eine Heilbehandlung, deren Kosten dem Versicherungsnehmer von dem behandelnden Arzt vorsätzlich zu Unrecht in Rechnung gestellt worden sind, s…
- Oberlandesgericht Köln, 07.01.2026 – 5 U 61/25 Beschluss
- Amtsgericht Köln, 06.12.2023 – 75 IN 486/17 Beschluss
- Amtsgericht Göttingen, 04.06.2008 – 74 IK 159/00 Beschluss
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BFH, 07.08.2018 – VII R 24, 25/17, VII R 24/17, VII R 25/17
Urteil
1. Das FA darf durch Verwaltungsakt gemäß § 251 Abs. 3 AO feststellen, dass ein Steuerpflichtiger im Zusammenhang mit Verbindlichkeiten aus einem Steuerschuldverhältnis wegen einer Steuerstraftat rechtskräftig verurteilt…
- Oberlandesgericht Karlsruhe, 04.01.2023 – 18 WF 181/22 Beschluss
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BFH, 20.03.2012 – VII R 12/11
Urteil
Hinterziehungszinsen sind keine Verbindlichkeiten aus einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung i.S. des § 302 Nr. 1 InsO. Sie sind deshalb nicht von der Restschuldbefreiung ausgeschlossen .
- Amtsgericht Düsseldorf, 06.02.2018 – 502 IN 155/14 Beschluss
- Landgericht Dortmund, 10.07.2017 – 25 O 331/16 Urteil
- Amtsgericht Ludwigshafen am Rhein, 11.01.2016 – 3c IK 486/15 Lu Beschluss
- Oberlandesgericht Düsseldorf, 07.06.2013 – I-7 U 198/11 Urteil
- Landesarbeitsgericht Mecklenburg-Vorpommern, 22.09.2010 – 2 Sa 130/10 Urteil
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BGH, 13.02.2020 – IX ZB 39/19
Beschluss
Verbindlichkeiten des Schuldners aus einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung in Höhe von mehr als 1.800.000 € schließen eine Stundung der Verfahrenskosten aus.
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BGH, 25.06.2015 – IX ZR 199/14
Urteil
1. Der vollständige oder teilweise Verzicht auf die Wirkungen der Restschuldbefreiung in Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist unwirksam. 2. Der Schuldner kann den Schuldgrund einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Hand…
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BGH, 10.10.2013 – IX ZR 30/13
Urteil
1. Der Schuldner kann seinen Widerspruch gegen den angemeldeten, nicht titulierten Rechtsgrund der vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung bereits vor Aufhebung des Insolvenzverfahrens mit der negativen Feststellungs…
- BSG, 14.07.2014 – B 11 SF 1/14 R Beschluss
- Kammergericht, 02.09.2019 – 13 UF 91/19 Beschluss
- Amtsgericht Köln, 14.11.2017 – 73 IN 173/15 Beschluss
- Amtsgericht Göttingen, 14.12.2016 – 74 IK 352/16 Beschluss
- Oberlandesgericht Hamm, 21.04.2015 – 9 U 32/15 Urteil
- Landgericht Bielefeld, 22.12.2014 – 1 O 354/13 Urteil
- Oberlandesgericht Düsseldorf, 27.01.2010 – I-15 U 195/09 Urteil
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BGH, 09.01.2014 – IX ZR 103/13
Urteil
Der Rechtsgrund der vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung muss in der Anmeldung so beschrieben werden, dass der aus ihm hergeleitete Anspruch in tatsächlicher Hinsicht zweifelsfrei bestimmt ist und der Schuldner er…
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BGH, 02.12.2010 – IX ZR 247/09
Urteil
1. Der Anspruch des Gläubigers auf Feststellung des Rechtsgrundes einer vollstreckbaren Forderung als solcher aus einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung verjährt nicht nach den Vorschriften, welche für die Ver…
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BGH, 17.01.2008 – IX ZR 220/06
Urteil
InsO § 174 Abs. 2, § 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2, § 177 Abs. 1 Satz 3, § 178 Abs. 1 und 3 Der Insolvenzverwalter ist verpflichtet, auch für eine bereits zur Tabelle festge- stellte Forderung nachträglich angemeldete Tatsache…
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BGH, 21.06.2007 – IX ZR 29/06
Urteil
BGB § 823 Abs. 2 Be; StGB § 315c Abs. 1 Nr. 1, Abs. 3 Nr. 1; InsO § 302 Nr. 1 Die Schadensersatzverbindlichkeiten desjenigen, der vorsätzlich im Straßenverkehr ein Fahrzeug geführt hat, obwohl er infolge des Genusses alk…
- Finanzgericht Berlin-Brandenburg, 05.07.2021 – 16 K 11072/19 Urteil
- Amtsgericht Münster, 24.03.2017 – 73 IN 53/15 Beschluss
- Kammergericht, 30.08.2011 – 18 WF 93/11 Beschluss
- Saarländisches Oberlandesgericht Saarbrücken, 27.07.2010 – 4 U 531/09 - 152 Urteil
- Amtsgericht Münster, 01.03.2004 – 77 IN 35/01 Beschluss
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BGH, 04.09.2019 – VII ZB 91/17
Beschluss
Durch die Vorlage eines vollstreckbaren Auszugs aus der Insolvenztabelle kann der Gläubiger den Nachweis einer Forderung aus vorsätzlich begangener unerlaubter Handlung für das Vollstreckungsprivileg des § 850f Abs. 2 ZP…
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BGH, 03.03.2016 – IX ZB 33/14
Beschluss
1. Hat der Anspruch aus vorsätzlich begangener unerlaubter Handlung einen anderen Streitgegenstand als der titulierte Anspruch, kann der Schuldner gegenüber dem Feststellungsbegehren des Gläubigers einwenden, der Anspruc…
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BGH, 03.03.2016 – IX ZB 65/14
Beschluss
1a. Macht der Gläubiger einen Schadensersatzanspruch aus vorsätzlicher Verletzung der Unterhaltspflicht gegenüber minderjährigen Kindern geltend, kann er sich hinsichtlich des Unterhaltsbedarfs und der Unterhaltsbedürfti…
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BGH, 03.04.2014 – IX ZB 93/13
Beschluss
Widerspricht der Schuldner lediglich dem Rechtsgrund einer Forderung als vorsätzliche unerlaubte Handlung, ist dem Gläubiger auch nach Erteilung der Restschuldbefreiung aus der Eintragung der Forderung in der Tabelle ein…
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BGH, 16.01.2014 – IX ZB 64/12
Beschluss
Von der Restschuldbefreiung ausgenommene Forderungen rechtfertigen es nicht, die Stundung der Verfahrenskosten zu verweigern, wenn sie aus anderen Gründen nicht durchsetzbar sind.