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Entscheidungen zu § 39 InsO
321 Entscheidungen der Bundesgerichte · Nachrangige Insolvenzgläubiger · Seite 1 von 7
- Oberlandesgericht Stuttgart, 14.07.2010 – 3 U 50/10 Urteil
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BGH, 26.01.2023 – IX ZR 85/21
Urteil
1a. Eine Beteiligung am Haftkapital in Höhe von 10% (und nicht von weniger als 10%) steht der Anwendung des Kleinbeteiligtenprivilegs nicht entgegen; eine einschränkende Auslegung der Vorschriften über das Kleinbeteiligt…
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BGH, 13.11.2025 – IX ZR 127/24
Urteil
1. Der Streit um die Einordnung von Ansprüchen als einfache Insolvenzforderungen stellt ein Rechtsverhältnis dar, auf dessen Feststellung im Rahmen einer Tabellenfeststellungsklage Klage erhoben werden kann. 2. Kapitalma…
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BGH, 13.10.2016 – IX ZR 184/14
Urteil
1. Die Auszahlung eines Gesellschafterdarlehens an die Gesellschaft kann in der Insolvenz des Gesellschafters nicht als unentgeltliche Leistung des Gesellschafters angefochten werden. 2. Der Insolvenzverwalter über das V…
- Oberlandesgericht Dresden, 05.05.2021 – 13 U 188/20
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BGH, 21.07.2011 – IX ZR 185/10
Urteil
Die Regelungen über die Nachrangigkeit kapitalersetzender Gesellschafterdarlehen nach § 32a GmbHG in der Fassung vom 19. Dezember 1998, § 39 Abs. 1 Nr. 5 InsO in der Fassung vom 13. April 2007 finden auf Kapitalgesellsch…
- Oberlandesgericht Hamm, 04.06.2009 – 21 U 158/08 Urteil
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BGH, 20.04.2023 – IX ZR 44/22
Urteil
1. Für das Kleinbeteiligtenprivileg im Fall der Anfechtung der Rückzahlung eines Darlehens oder einer darlehensgleichen Finanzierungsleistung des Gesellschafters genügt es, dass seine Voraussetzungen in dem Zeitraum von …
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BGH, 14.02.2019 – IX ZR 149/16
Urteil
1a. Die Anfechtung ist ausgeschlossen, wenn die Rechtshandlung bei unveränderter Rechtslage über den 1. November 2008 hinaus der Anfechtung entzogen wäre. 1b. Zu den bis zum 31. Oktober 2008 geltenden Vorschriften über d…
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BAG, 27.03.2014 – 6 AZR 204/12
Urteil
Setzt ein Arbeitnehmer, der zugleich Gesellschafter des Unternehmens seiner Arbeitgeberin ist, erhebliche Ansprüche auf Arbeitsentgelt über einen längeren Zeitraum nicht durch, stundet er diese Forderungen. Die Stundung …
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BGH, 11.05.2010 – IX ZR 138/09
Urteil
Der Verfall des Wertersatzes (§ 73a StGB) und die Einziehung des Wertersatzes (§ 74c StGB) sind nachrangige Insolvenzforderungen, weil sie im Sinne des § 39 Abs. 1 Nr. 3 InsO Nebenfolgen einer Straftat sind, die zu einer…
- Oberlandesgericht Köln, 27.10.2011 – 18 U 34/11 Urteil
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BGH, 22.07.2021 – IX ZR 195/20
Urteil
1. Beschließt der Alleingesellschafter einer GmbH, einen festgestellten Gewinn auf neue Rechnung vorzutragen, kann der aus einem später gefassten, auf Ausschüttung des Gewinnvortrags gerichteten Gewinnverwendungsbeschlus…
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BGH, 28.01.2020 – II ZR 10/19
Urteil
1. Die Abfindungsforderung eines vor der Insolvenz ausgeschiedenen Gesellschafters einer GmbH & Co. KG, deren Auszahlung gegen das Kapitalerhaltungsgebot der §§ 30, 31 GmbHG analog verstoßen würde, ist erst bei der Schlu…
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BGH, 27.06.2019 – IX ZR 167/18
Urteil
1a. Jede Forderung eines Gesellschafters auf Rückzahlung eines vom Gesellschafter aus seinem Vermögen der Gesellschaft zur Verfügung gestellten Geldbetrags ist darlehensgleich, sofern ein solcher Rückzahlungsanspruch dur…
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BGH, 29.01.2015 – IX ZR 279/13
Urteil
1. Nach Wegfall des Eigenkapitalersatzrechts besteht kein Anspruch des Insolvenzverwalters auf unentgeltliche Nutzung von Betriebsanlagen, die der Gesellschafter seiner Gesellschaft vermietet hat. 2. Eine Aussonderungssp…
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BGH, 28.06.2012 – IX ZR 191/11
Urteil
1. Der atypisch stille Gesellschafter einer GmbH & Co. KG steht mit seinen Ansprüchen wirtschaftlich dem Gläubiger eines Gesellschafterdarlehens insolvenzrechtlich gleich, wenn in einer Gesamtbetrachtung seine Rechtsposi…
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BGH, 16.01.2025 – IX ZR 229/23
EuGH-Vorlage
Dem Gerichtshof der Europäischen Union werden zur Auslegung des Gemeinschaftsrechts gemäß Art. 267 Abs. 1 Buchst. b, Abs. 3 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) folgende Fragen vorgelegt: 1. I…
- Landgericht Düsseldorf, 24.03.2017 – 10 O 308/15 Urteil
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BGH, 25.06.2020 – IX ZR 243/18
Urteil
1. Der Insolvenzverwalter hat für eine Anfechtung einer Rechtshandlung, mit der eine Gesellschaft einem Dritten für eine Forderung auf Rückgewähr eines Darlehens Befriedigung gewährt hat, darzulegen und zu beweisen, dass…
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BGH, 17.02.2011 – IX ZR 131/10
Urteil
1. Die Forderung aus der Rechtshandlung eines Dritten entspricht einem Gesellschafterdarlehen nicht schon deshalb, weil es sich bei dem Dritten um eine nahestehende Person im Sinne des § 138 InsO handelt . 2. Gewährt ein…
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BGH, 05.07.2007 – IX ZR 221/05
Urteil
InsO §§ 38, 39 Abs. 1 Nr. 5, §§ 174, 181, 183; EG Art. 87 Abs. 1, Art. 88 Abs. 2 und 3 a) Meldet der Gesellschafter ein eigenkapitalersetzendes Darlehen zur Insolvenzta- belle an, ist aber der Vertrag wegen Verstoßes geg…
- Landgericht Köln, 04.12.2009 – 87 O 209/08 Urteil
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BGH, 07.11.2024 – IX ZR 216/22
Urteil
Die fehlende Beteiligung der Komplementär-GmbH am Kapital der darlehensnehmenden GmbH & Co. KG steht einer Anwendung des Gesellschafterdarlehensrechts auf den Gesellschafter der Komplementär-GmbH nicht entgegen.
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BGH, 22.10.2020 – IX ZR 231/19
Urteil
Ansprüche eines Gesellschafters auf Zahlung eines Altersruhegeldes aus einer betrieblichen Altersversorgung stellen keine Forderungen aus Rechtshandlungen dar, die einem Gesellschafterdarlehen wirtschaftlich entsprechen.…
- Oberlandesgericht Frankfurt am Main, 16.01.2020 – 5 U 154/19 Urteil
- Oberlandesgericht Düsseldorf, 20.12.2017 – 12 U 16/17 Urteil
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BGH, 21.02.2013 – IX ZR 32/12
Urteil
1. Tritt der Gesellschafter eine gegen die Gesellschaft gerichtete Darlehensforderung binnen eines Jahres vor Antragstellung ab und tilgt die Gesellschaft anschließend die Verbindlichkeit gegenüber dem Zessionar, unterli…
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BGH, 23.09.2010 – IX ZB 282/09
Beschluss
Der Insolvenzantrag eines nachrangigen Gläubigers ist auch dann zulässig, wenn dieser im eröffneten Verfahren keine Befriedigung erwarten kann .
- Oberlandesgericht Rostock, 06.12.2023 – 6 U 7/21 Urteil
- Landesarbeitsgericht Niedersachsen, 27.01.2012 – 6 Sa 1145/11 Urteil
- Landgericht Kiel, 25.03.2011 – 17 O 229/10 Urteil
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BGH, 20.02.2014 – IX ZR 137/13
Urteil
Die in einem zur Finanzierung des Schulbetriebs zwischen den Eltern der Schüler und dem Schulträger abgeschlossenen Darlehensvertrag enthaltene Rangrücktrittserklärung ist nicht überraschend, wenn sie eingangs des Vertra…
- Oberlandesgericht Düsseldorf, 20.10.2022 – 24 U 98/21 Beschluss
- Oberlandesgericht Hamm, 02.09.2019 – 8 U 3/19 Urteil
- Landgericht Bonn, 30.01.2014 – 6 T 22/14 Beschluss
- Hessisches Finanzgericht, 13.01.2011 – 13 K 1261/10 Urteil
- Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, 24.09.2002 – L 7 AL 424/01 Urteil
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BGH, 23.11.2017 – IX ZR 218/16
Beschluss
Hat ein Gesellschafter zusätzlich zu seiner Beteiligung als Gesellschafter eine (typische) stille Beteiligung übernommen, stellt der Anspruch auf Rückgewähr der stillen Einlage eine einem Darlehen gleichgestellte Forderu…
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BGH, 05.03.2015 – IX ZR 133/14
Urteil
1. Eine qualifizierte Rangrücktrittsvereinbarung stellt einen Schuld- oder Schuldänderungsvertrag dar, nach dessen Inhalt die Forderung des Gläubigers nicht mehr passiviert wird und nur im Falle eines die Verbindlichkeit…
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BGH, 15.11.2011 – II ZR 6/11
Beschluss
1. Prozesskostenhilfe ist dem Rechtsmittelführer nicht zu bewilligen, wenn die angefochtene Entscheidung formell keinen Bestand haben kann, das materielle Ergebnis sich nach einer Zurückverweisung jedoch voraussichtlich …
- Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht, 05.06.2024 – 9 U 62/23 Urteil
- Oberlandesgericht Düsseldorf, 04.11.2022 – 12 U 24/21 Beschluss
- Finanzgericht Berlin-Brandenburg, 28.06.2022 – 4 K 4039/20 Urteil
- Oberlandesgericht Hamm, 16.02.2017 – 27 U 83/16 Urteil
- Landgericht Frankfurt am Main, 13.08.2013 – 3-09 O 78/13 Urteil
- Landgericht München II, 23.11.2022 – 29 O 7754/21 Endurteil
- Pfälzisches Oberlandesgericht Zweibrücken, 06.04.2022 – 7 U 37/20 Beschluss
- Landgericht Stuttgart, 10.06.2020 – 9 Qs 29/20 Beschluss
- Landgericht Berlin, 05.03.2018 – 27 O 136/17 Urteil