Entscheidungen zu § 238 ZPO
721 Entscheidungen der Bundesgerichte · Verfahren bei Wiedereinsetzung · Seite 3 von 15
- BGH, 28.11.2022 – VIa ZB 15/21 Beschluss
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BGH, 22.11.2022 – VIII ZB 2/22
Beschluss
Zu den Pflichten eines Rechtsanwalts hinsichtlich der Kontrolle der Rechtsmittelbegründungsfrist bei Ablauf der für diese notierten Vorfrist.
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BGH, 17.11.2022 – IX ZB 17/22
Beschluss
Ist es dem Rechtsanwalt bereits im Zeitpunkt der Ersatzeinreichung eines Schriftsatzes möglich, die vorübergehende technische Unmöglichkeit der elektronischen Übermittlung des Dokuments darzulegen und glaubhaft zu machen…
- BGH, 10.11.2022 – I ZB 16/22, I ZB 17/22 Beschluss
- BGH, 20.10.2022 – V ZB 26/22 Beschluss
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BGH, 20.09.2022 – VI ZB 17/22
Beschluss
Ein Rechtsanwalt hat durch geeignete organisatorische Vorkehrungen dafür Sorge zu tragen, dass Fristversäumnisse möglichst vermieden werden. Hierzu gehört die allgemeine Anordnung, bei Prozesshandlungen, deren Vornahme i…
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BGH, 20.09.2022 – XI ZB 14/22
Beschluss
Die Überprüfung der ordnungsgemäßen Übermittlung eines fristgebundenen Schriftsatzes (hier: Berufungsbegründung) über das besondere elektronische Anwaltspostfach (beA) erfordert die Kontrolle, ob sich die erhaltene autom…
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BGH, 20.09.2022 – VI ZB 27/22
Beschluss
An einer Glaubhaftmachung der die Wiedereinsetzung begründenden Tatsachen gemäß § 236 Abs. 2 Satz 1 ZPO fehlt es, wenn in dem Wiedereinsetzungsantrag auf eine eidesstattliche Versicherung Bezug genommen wird, deren Beifü…
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BGH, 06.09.2022 – VIII ZB 24/21
Beschluss
Zu den Pflichten des Rechtsmittelgerichts, wenn das Vorbringen zur Begründung eines - auf eine unvorhergesehene Erkrankung des Rechtsanwalts gestützten - Wiedereinsetzungsantrags eine aus sich heraus verständliche, gesch…
- BGH, 23.06.2022 – I ZB 76/21 Beschluss
- BGH, 24.05.2022 – XI ZB 18/21 Beschluss
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BGH, 15.03.2022 – VI ZB 20/20
Beschluss
1. Zum notwendigen Inhalt der Berufungsschrift gehört gemäß § 519 Abs. 2 ZPO die Angabe, für und gegen welche Partei das Rechtsmittel eingelegt wird. Aus der Berufungsschrift muss entweder für sich allein oder mit Hilfe …
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BGH, 08.03.2022 – VI ZB 78/21
Beschluss
Bei der Signierung eines ein Rechtsmittel oder eine Rechtsmittelbegründung enthaltenden fristwahrenden elektronischen Dokumentes gehört es zu den nicht auf das Büropersonal übertragbaren Pflichten eines Rechtsanwalts, da…
- BGH, 24.02.2022 – V ZB 59/21 Beschluss
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BGH, 15.02.2022 – VI ZB 37/20
Beschluss
Zu den Voraussetzungen der Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bei Fristversäumung infolge unvollständiger Umsetzung einer anwaltlichen Einzelweisung zur Notierung von Rechtsmittel- und Rechtsmittelbegründungsfrist im …
- BGH, 14.02.2022 – VIa ZB 6/21 Beschluss
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BGH, 21.12.2021 – VI ZB 2/21
Beschluss
1. Ein Rechtsanwalt genügt seiner Pflicht zur wirksamen Ausgangskontrolle fristwahrender Schriftsätze nur dann, wenn er seine Angestellten anweist, nach einer Übermittlung per Telefax anhand des Sendeprotokolls zu überpr…
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BGH, 29.09.2021 – VII ZB 12/21
Beschluss
Zur Zumutbarkeit der Benutzung des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs zur Übermittlung der Berufungsbegründung an das Berufungsgericht (in der Zeit bis zum Eintritt der aktiven Nutzungspflicht des elektronischen …
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BGH, 26.08.2021 – III ZB 9/21
Beschluss
Rechtsanwaltsverschulden; Berufungsfrist; vorschnelles Aufgeben der Telefaxübermittlung Einem Rechtsanwalt gereicht es zum Verschulden, wenn er den Versuch, einen fristgebundenen Schriftsatz (hier: Berufungsschrift) per …
- BGH, 29.07.2021 – III ZB 84/20 Beschluss
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BGH, 22.06.2021 – VIII ZB 56/20
Beschluss
1. Zu den Anforderungen an das Fristenwesen des Rechtsanwalts für den Fall eines Fristverlängerungsantrags (im Anschluss an Senatsbeschluss vom 4. September 2018 - VIII ZB 70/17, NJW-RR 2018, 1325 Rn. 15 mwN). 2. Die Fri…
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BGH, 27.05.2021 – III ZB 64/20
Beschluss
Wiedereinsetzung, Vorrang eines Fristverlängerungsantrags Ein Prozessbevollmächtigter, der erkennt, eine Rechtsmittelbegründungsfrist nicht einhalten zu können, muss durch einen rechtzeitig gestellten Antrag auf Fristver…
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BGH, 11.05.2021 – VIII ZB 9/20
Beschluss
1. Zum Eingang eines über das besondere elektronische Anwaltspostfach (beA) eingereichten elektronischen Dokuments (hier: Berufungsbegründung) bei Gericht (§ 130a Abs. 5 Satz 1 ZPO; im Anschluss an BGH, Urteil vom 14. Ma…
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BGH, 30.03.2021 – VIII ZB 37/19
Beschluss
1. Ein Rechtsanwalt ist hinsichtlich der fristwahrenden Übermittlung von Schriftsätzen gehalten, durch geeignete organisatorische Vorkehrungen, insbesondere durch entsprechende allgemeine Anweisungen an das Büropersonal,…
- BGH, 23.03.2021 – XI ZB 8/20 Beschluss
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BGH, 09.03.2021 – VIII ZB 1/21
Beschluss
1. Beantragt eine Partei vor Ablauf der Rechtsmittel- oder Rechtsmittelbegründungsfrist die Bewilligung von Prozesskostenhilfe, ist sie regelmäßig schuldlos verhindert, die genannten Fristen einzuhalten, wenn sie vernünf…
- BGH, 04.03.2021 – IX ZB 17/20 Beschluss
- BGH, 25.02.2021 – III ZB 34/20 Beschluss
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BGH, 28.01.2021 – III ZB 86/19
Beschluss
Wiedereinsetzung, Unterschriftenkontrolle Ein Organisationsverschulden des Prozessbevollmächtigten steht einer Wiedereinsetzung ausnahmsweise dann nicht entgegen, wenn im Rahmen der Büroorganisation durch eine allgemeine…
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BGH, 26.01.2021 – VI ZB 46/20
Beschluss
Zu den Anforderungen an die Schilderung der die Wiedereinsetzung in eine versäumte Berufungsfrist begründenden Tatsachen (hier: Einlegung der Berufung mittels Computerfax).
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BGH, 13.01.2021 – XII ZB 329/20
Beschluss
1. Begehrt ein Verfahrensbeteiligter Wiedereinsetzung in den vorigen Stand mit der Behauptung, ein fristgebundener Schriftsatz sei auf dem Postweg verloren gegangen, ist Wiedereinsetzung zu gewähren, wenn der Antragstell…
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BGH, 17.12.2020 – III ZB 31/20
Beschluss
Zur Zumutbarkeit der Benutzung des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs zur Übermittlung der Berufungsbegründung an das Berufungsgericht, wenn am Abend des Ablaufs der Berufungsbegründungsfrist eine Übermittlung pe…
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BGH, 17.12.2020 – III ZB 14/20
Beschluss
Zu den Anforderungen an die Unterschrift auf einer Berufungsschrift bei nicht feststehender Urheberschaft des Rechtsanwalts.
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BGH, 02.12.2020 – XII ZB 324/20
Beschluss
Ein Rechtsanwalt darf regelmäßig erwarten, dass einem ersten Antrag auf Verlängerung der Berufungsbegründungsfrist entsprochen wird, wenn er einen erheblichen Grund vorträgt. Demgemäß besteht keine Verpflichtung, sich in…
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BGH, 02.12.2020 – XII ZB 303/20
Beschluss
1. Ist die Beistandschaft des Jugendamts beendet, erlangt der sorgeberechtigte Elternteil die gesetzliche Vertretung des Kindes zurück und kann Verfahrenshandlungen, bei denen das Kind nicht wirksam gesetzlich vertreten …
- BGH, 06.10.2020 – XI ZB 17/19 Beschluss
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BGH, 15.09.2020 – VI ZB 60/19
Beschluss
Zu den Sorgfaltsanforderungen bei Übermittlung eines fristwahrenden Schriftsatzes per Telefax.
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BGH, 21.07.2020 – VI ZB 25/19
Beschluss
1. Wird dem Rechtsanwalt die Sache im Zusammenhang mit einer fristgebundenen Verfahrenshandlung zur Bearbeitung vorgelegt, hat er die Einhaltung seiner Anweisungen zur Berechnung und Notierung laufender Rechtsmittelfrist…
- BGH, 15.07.2020 – V ZB 138/19 Beschluss
- BGH, 08.07.2020 – IV ZB 10/20 Beschluss
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BGH, 23.06.2020 – VI ZB 63/19
Beschluss
Der Rechtsanwalt, der im Zusammenhang mit einer fristgebundenen Verfahrenshandlung - hier der Einlegung der Berufung - mit einer Sache befasst wird, hat dies zum Anlass zu nehmen, die Fristvermerke in der Handakte zu übe…
- BGH, 28.05.2020 – IX ZB 50/18 Beschluss
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BGH, 28.05.2020 – IX ZB 8/18
Beschluss
Erkrankt ein Rechtsanwalt unvorhersehbar am Tag vor dem Ablauf der Berufungsbegründungsfrist, ist er in der Regel nicht gehalten, einen vertretungsbereiten Kollegen mit der Anfertigung der Berufungsbegründung zu beauftra…
- BGH, 14.05.2020 – V ZB 162/16 Beschluss
- BGH, 12.05.2020 – XI ZB 19/19 Beschluss
- BGH, 08.05.2020 – LwZB 1/19 Beschluss
- BGH, 28.04.2020 – VIII ZB 12/19 Beschluss
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BGH, 20.04.2020 – VI ZB 49/19
Beschluss
Ein Rechtsanwalt bleibt auch bei solchen Fristen, die er nicht selbst zu berechnen hat, verpflichtet, durch allgemeine Anweisungen sicherzustellen, dass sein Büropersonal nicht eigenmächtig im Fristenkalender eingetragen…
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BGH, 17.03.2020 – VI ZB 99/19
Beschluss
1. Die Ausgangskontrolle fristwahrender Schriftsätze muss sich entweder - für alle Fälle - aus einer allgemeinen Kanzleianweisung oder - in einem Einzelfall - aus einer konkreten Einzelanweisung ergeben. Eine konkrete Ei…
- BGH, 18.02.2020 – XI ZB 11/19 Beschluss