BGH Beschlüsse vom 27.03.2002 – III ZR 213/01
III. Zivilsenat
BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
vom
27. März 2002
in dem Rechtsstreit
Der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 27. März 2002 durch den
Vorsitzenden Richter Dr. Rinne und die Richter Dr. Wurm, Dr. Kapsa, Dörr und
Galke
beschlossen:
Das Gesuch des Beklagten, ihm einen beim Bundesgerichtshof zugelassenen
Rechtsanwalt als Notanwalt beizuordnen, wird zurückgewiesen.
In der
Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist anerkannt, dass eine Partei nicht schon
dann Anspruch auf Anwaltsbeiordnung
(§ 78 b ZPO) hat, wenn
ihr
Prozesskostenhilfe mangels hinreichender Erfolgsaussicht versagt wurde und ihr
Prozessbevollmächtigter daraufhin wegen fehlender Vorschusszahlung das Mandat
niedergelegt hat (BGH, Beschlüsse vom 25. Januar 1966 - V ZR 166/63 = NJW
1966, 780, und vom 13. April 1994 - XII ZR 222/93 = BGHR ZPO § 78 b
Vertretungsbereitschaft 1; Senatsbeschluss vom 17. August 2000 - III ZR 157/99;
Zöller/Vollkommer, ZPO 23. Aufl. 2002 § 78 b Rn. 4).
Rinne
Wurm
Kapsa
Dörr
Galke