BGH Beschluss vom 11.07.2002 – IX ZB 242/02
IX. Zivilsenat
BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
vom
11. Juli 2002
in dem Zwangsversteigerungsverfahren
Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter
Dr. Kreft und die Richter Kirchhof, Dr. Fischer, Dr. Ganter und Kayser
am 11. Juli 2002
beschlossen:
Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluß des Landgerichts
Köln - 12. Zivilkammer - vom 18. April 2002 wird auf Kosten der
Schuldner als unzulässig verworfen, weil das Beschwerdegericht
die Rechtsbeschwerde in dem Beschluß nicht zugelassen hat
(§ 574 Abs. 1 Nr. 2, § 577 Abs. 1 Satz 2 ZPO n.F.). Außerdem ist
sie nicht durch einen beim Bundesgerichtshof zugelassenen
Rechtsanwalt eingelegt worden (vgl. BGH, Beschl. v. 21. März
2002 - IX ZB 18/02, ZIP 2002, 1003). Auch als außerordentliche
Beschwerde wegen "greifbarer Gesetzwidrigkeit" oder der Verlet-
zung von Verfahrensgrundrechten ist sie nicht statthaft (vgl. BGH,
Beschl. v. 7. März 2002 - IX ZB 11/02, NJW 2002, 1577).
Beschwerdewert: 224.000 €.
Kreft Kirchhof Fischer
Ganter Kayser