BGH Beschluß vom 19.11.2002 – VI ZB 14/02
VI. Zivilsenat
BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
vom
19. November 2002
in dem Rechtsstreit
Der VI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 19. November 2002 durch die
Vorsitzende Richterin Dr. Müller, den Richter Dr. Greiner, die Richterin Diede-
richsen und die Richter Pauge und Zoll
beschlossen:
Die Erinnerung der Klägerin gegen den Kostenansatz in der Kos-
tenrechnung vom 10. Mai 2002 wird zurückgewiesen.
Gründe
I.
Die Klägerin hat gegen den Beschluß des Landgerichts Berlin vom
24. Januar 2002 Rechtsbeschwerde eingelegt, die der Senat mit Beschluß vom
7. Mai 2002 als unzulässig verworfen hat.
Mit Kostenrechnung vom 10. Mai 2002 sind gegen sie gem. §§ 11, 49,
54, 61 GKG i.V.m. Nr. 1954 des Kostenverzeichnisses Beschwerdegebühren
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Oktober 2002 hat die Klä-
gerin beantragt, die Kosten für das Rechtsbeschwerdeverfahren dem Bundes-
gerichtshof anzulasten. Die Kostenbeamtin hat dem als Erinnerung gegen den
Kostenansatz gem. § 5 GKG angesehenen Rechtsbehelf der Klägerin mit Ver-
fügung vom 30. Oktober 2002 nicht abgeholfen.
II.
Der Antrag der Klägerin, dem Bundesgerichtshof die Kosten für das
Rechtsbeschwerdeverfahren anzulasten, ist als Erinnerung gegen den Kosten-
GKG Rdn. 54 m.w.N.; Senat, Beschluß vom 23. Juli 2002 - VI ZB 10/02 - nicht
veröffentlicht; BGH, Beschluß vom 20. Mai 1999 - I ZB 38/98 - nicht veröffent-
licht).
Der zulässige Rechtsbehelf bleibt erfolglos, da die Einwendungen der
Klägerin nicht im Kostenrecht begründet sind und die Beschwerdegebühr auch
richtig berechnet worden ist. Es sind keinerlei Gesichtspunkte ersichtlich, die
die Annahme einer unrichtigen Sachbehandlung der Rechtsbeschwerde recht-
fertigen könnten. Auch unzulässige Rechtsbehelfe sind kostenpflichtig.
Müller Greiner Diederichsen
Pauge Zoll