Rechtsprechung / BGH

BGH Beschluss vom 16.07.2003 – IV ZR 101/02

IV. Zivilsenat

BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

vom

16. Juli 2003

in dem Rechtsstreit

Der IV. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat durch den Vorsit-

zenden Richter Terno, die Richter Seiffert und Wendt, die Richterin

Dr. Kessal-Wulf und den Richter Felsch

am 16. Juli 2003

beschlossen:

Die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision in

dem Urteil des 10. Zivilsenats des Oberlandesgerichts

Koblenz vom 22. Februar 2002 wird auf Kosten der Kläge-

rin zurückgewiesen.

Der Gegenstandswert des Beschwerdeverfahrens wird auf

(cid:0)(cid:2)(cid:1)(cid:4)(cid:3)(cid:6)(cid:5)(cid:8)(cid:7)(cid:4)(cid:1)(cid:4)(cid:3)(cid:9)(cid:1)(cid:10)(cid:5)(cid:12)(cid:11)(cid:9)(cid:5)(cid:14)(cid:13)

26.856,12

Gründe

Die Nichtzulassungsbeschwerde hat in der Sache keinen Erfolg,

weil die Klägerin einen Zulassungsgrund nicht dargelegt hat (§§ 544

Abs. 2 Satz 3, 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO).

Die als rechtsgrundsätzlich bezeichneten Fragen des Eintritts des

Versicherungsfalles nach § 9 AVB und der Beweislast für die Kausalität

nach § 14 Nr. 2 AVB sind durch die Rechtsprechung des Senats geklärt

(Urteile vom 24. April 2002 - IV ZR 69/01 - VersR 2002, 845 und vom

13. November 1996 - IV ZR 226/95 - VersR 1997, 485, jeweils m.w.N.).

Ob die Umwandlung des einzelkaufmännischen Unternehmens in eine

GmbH & Co KG ein anzeigepflichtiger gefahrerhöhender Umstand im

Sinne von § 8 Nr. 1 und 2 AVB war, ist keine Rechtsfrage von grundsätz-

licher Bedeutung, sondern war nach den Gegebenheiten des konkreten

Falles zu beurteilen und ist im übrigen angesichts der weiteren Oblie-

genheitsverletzungen nicht entscheidungserheblich.

Terno Seiffert Wendt

Dr. Kessal-Wulf Felsch