BGH Beschluss vom 04.12.2003 – IX ZB 145/03
IX. Zivilsenat
BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
vom
4. Dezember 2003
in dem Insolvenzeröffnungsverfahren
Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter
Dr. Kreft und die Richter Dr. Fischer, Dr. Ganter, Kayser und Vill
am 4. Dezember 2003
beschlossen:
Dem Schuldner wird wegen der Versäumung der Frist zur Begrün-
dung der Rechtsbeschwerde gegen den Beschluß des Landge-
richts Kleve vom 3. Juni 2003 Wiedereinsetzung in den vorigen
Stand gewährt (§ 233 ZPO).
Die Rechtsbeschwerde wird auf Kosten des Schuldners verwor-
fen. Sie ist unstatthaft, weil sie sich gegen eine Entscheidung im
zivilverfahrensrechtlichen Instanzenzug richtet und nicht zugelas-
sen ist (§ 4 InsO i.V.m. § 157 Abs. 1 Satz 1, § 567 Abs. 1 Nr. 2,
§ 574 Abs. 1 Nr. 2 ZPO). § 7 InsO ist nicht anwendbar (BGH,
Beschl. v. 18. Juli 2002 - IX ZB 77/02, NZI 2002, 629, 630).
Kreft
Fischer
Ganter
Kayser
Vill