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BGH Beschluss vom 05.02.2004 – I ZR 192/03

I. Zivilsenat

BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

vom

5. Februar 2004

in dem Rechtsstreit

Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 5. Februar 2004 durch

den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Ullmann und die Richter Pokrant,

Dr. Büscher, Dr. Schaffert und Dr. Bergmann

beschlossen:

Die Beschwerde des Beklagten gegen die Nichtzulassung der Re-

vision in dem Urteil des 6. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Köln

vom 18. Juli 2003 wird auf seine Kosten zurückgewiesen, weil der

Wert der mit der Revision geltend zu machenden Beschwer

20.000

544 ZPO i.V. mit § 26 Nr. 8 EGZPO,

(cid:0)(cid:2)(cid:1)(cid:4)(cid:3)(cid:6)(cid:5)(cid:8)(cid:7)(cid:10)(cid:9)(cid:12)(cid:11)(cid:8)(cid:13)(cid:15)(cid:14)(cid:17)(cid:16)(cid:18)(cid:7)(cid:19)(cid:13)(cid:15)(cid:1)

(cid:20)(cid:21)(cid:7)(cid:23)(cid:22)(cid:17)(cid:24)

§ 97 Abs. 1 ZPO). Dieser beträgt 15.000

(cid:25)(cid:27)(cid:26)(cid:29)(cid:28)

(cid:16)(cid:31)(cid:30) (cid:13)(cid:15)(cid:14)"!(cid:6)#"!$(cid:0)%(cid:20)(cid:12)(cid:16)(cid:6)(cid:20)(cid:12)(cid:13)(cid:15)(cid:14)"(cid:1)

(cid:3)&(cid:5)(cid:8)(cid:7)

hat den Streitwert des Berufungsverfahrens entsprechend seinem

auf die Streitwertbeschwerde der Klägerin ergangenen Beschluß

vom 13. September 2002 wie für die erste Instanz auf 15.000

festgesetzt. Der Beklagte hat der Streitwertfestsetzung in den Vor-

instanzen nicht widersprochen. Der vom Berufungsgericht zutref-

fend nach dem objektiven Interesse der Klägerin festgesetzte Streit-

wert entspricht dem Wert der Beschwer des Beklagten i.S. von § 26

Nr. 8 EGZPO, weil der Beklagte in dem beabsichtigten Revisions-

verfahren weiter die Abweisung der Klage erstrebt.

Der Beklagte hat nicht glaubhaft gemacht, daß der Wert der mit der

Revision geltend zu machenden Beschwer 20.000

(cid:9)(cid:12)(cid:11)%(cid:13)(cid:12)(cid:14)(cid:17)(cid:16)(cid:18)(cid:7)(cid:19)(cid:13)(cid:15)(cid:1)

(cid:20)(cid:21)(cid:7)

Sein Vortrag in der Beschwerdebegründung gibt für eine von der

- das Revisionsgericht nicht bindenden - Wertbemessung des Be-

rufungsgerichts abweichende höhere Festsetzung keinen Anlaß.

(cid:25)

Ob jede Werbung, die über die Möglichkeit der Neuaufnahme zur

kieferorthopädischen Behandlung informiert, in dem hier betroffe-

nen Versorgungsgebiet auf Resonanz stößt und zur Begründung

mehrerer Behandlungsverhältnisse mit einem Honorarvolumen von

jeweils 4.000 bis 5.000

st ohne Belang, weil dem Beklagten

#’(cid:9)((cid:5)(cid:12)(cid:14)(cid:19)(cid:7)(cid:17))(cid:12)(cid:1)

nicht jede derartige Werbung verboten worden ist, sondern nur eine

in der Form der konkret angegriffenen Anzeige, d.h. unter Verwen-

dung eines "Eyecatcher" in Form eines "hälftigen" lachenden Mun-

des mit perfekt weißen Zähnen. Daß gerade die verbotene Wer-

bung von einer eine höhere Wertfestsetzung rechtfertigenden Be-

deutung ist, hat der Beklagte nicht dargelegt (zur Frage der Zahn-

arztwerbung im Internet allgemein vgl. BGH, Urt. v. 9.10.2003

- I ZR 167/01, WRP 2004, 221 - Arztwerbung im Internet).

Streitwert: 15.000

Ullmann

Pokrant

Büscher

Schaffert

Bergmann