BGH Beschluss vom 16.03.2004 – X ZR 23/03
X. Zivilsenat
BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
vom
16. März 2004
in dem Rechtsstreit
Der X. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 16. März 2004 durch
den Vorsitzenden Richter Dr. Melullis und die Richter Prof. Dr. Jestaedt,
Scharen, Keukenschrijver und Asendorf
beschlossen:
Die Beschwerde der Klägerin gegen die Nichtzulassung der Revisi-
on in dem Urteil des 15. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Dres-
den vom 11. Februar 2003 wird zurückgewiesen, weil die Rechts-
sache weder grundsätzliche Bedeutung hat noch die Fortbildung
des Rechts oder die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung
eine Entscheidung des Revisionsgerichts erfordert (§ 543 Abs. 2
Satz 1 ZPO). Von einer näheren Begründung wird gemäß § 544
Abs. 4 Satz 2, 2. Halbs. ZPO abgesehen.
Angesichts der in tatrichterlicher Würdigung der Ausschreibungs-
unterlagen getroffenen Feststellung des Berufungsgerichts, die
Bieter hätten Art und Umfang der durch Nachunternehmer auszu-
führenden Leistungen und die Namen der vorgesehenen Nachun-
ternehmer angeben müssen, war das Angebot der Klägerin jeden-
falls deshalb gemäß § 25 Nr. 1 Abs. 1 b VOB/A i.V.m. § 21 Nr. 1
Abs. 1 Satz 3 VOB/A auszuschließen, weil die Klägerin nicht einmal
angegeben hatte, welche Arbeiten sie durch Nachunternehmer
ausführen lassen würde.
Die Klägerin trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens (§ 97
Abs. 1 ZPO).
Streitwert: 62.484,57
(cid:0)(cid:2)(cid:1)(cid:4)(cid:3)(cid:5)(cid:3)(cid:7)(cid:6)(cid:8)(cid:3)(cid:5)(cid:9)(cid:10)(cid:3)(cid:12)(cid:11)(cid:13)(cid:3)(cid:14)(cid:9)(cid:16)(cid:15)(cid:18)(cid:17)(cid:20)(cid:19)
Melullis
Jestaedt
Scharen
Keukenschrijver
Asendorf