BGH Beschluß vom 09.06.2004 – III ZB 35/04
III. Zivilsenat
BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
vom
9. Juni 2004
in dem Verfahren auf Erlaß einer einstweiligen Verfügung
Antragsteller und Rechtsbeschwerdeführer,
gegen
Antragsgegnerin und Rechtsbeschwerdegegnerin,
Der
III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 9. Juni 2004 durch den
Vorsitzenden Richter Schlick und die Richter Dr. Wurm, Streck, Dörr und Dr.
Herrmann
beschlossen:
Die Rechtsbeschwerde des Antragstellers gegen den Beschluß der 31.
Zivilkammer des Landgerichts München I vom 23. Februar 2004 – 31 T
939/04 – wird auf seine Kosten als unzulässig verworfen, weil das
Rechtsmittel wegen des durch § 542 Abs. 2 Satz 1 ZPO begrenzten
Instanzenzuges im Verfahren auf Erlaß einer einstweiligen Verfügung
allgemein nicht statthaft ist (vgl. BGH, Beschluß vom 27. Februar 2003
– I ZB 22/02 – NJW 2003, 1531 und Senatsbeschluß vom 18. März
2004 – III ZB 15/04 – in einer denselben Antragsteller betreffenden
Sache), worauf das Landgericht den Antragsteller bereits zutreffend
hingewiesen hat.
Beschwerdewert: 5.000,00 €
Schlick
Wurm
Streck
Dörr
Herrmann